Yasmin Osman gewinnt Medienpreis der Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD)

Frankfurt am Main (ots) -

   - Auszeichnung für zwei Beiträge der Journalistin in der Financial
     Times Deutschland zur Bedeutung und Rolle von Ratingagenturen 

Die Initiative Finanzstandort Deutschland hat am gestrigen Abend die Siegerin sowie die Nominierten des IFD-Medienpreises 2008 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung geehrt. Der mit 15.000 Euro dotierte Medienpreis der IFD geht an Yasmin Osman für ihre Beiträge "Feind im eigenen Bett" und "Nützliche Heinzelmännchen", die im Juni 2008 in der Financial Times Deutschland erschienen sind. Holger Steltzner, Jury-Vorsitzender und Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, würdigte in seiner Laudatio die journalistisch hervorragende Leistung: "Frau Osman ist es gelungen, mit der gebotenen Tiefe und sehr informativ über die Rolle und Bedeutung von Ratingagenturen einen hoch aktuellen Aspekt mit wichtigen Implikationen insbesondere auch für den Finanzstandort Deutschland herauszuarbeiten".

Die prämierten Artikel wurden aus rund 50 Einsendungen in einem zweistufigen Verfahren von einer hochkarätig besetzten Jury aus Journalisten, IFD-Repräsentanten sowie einem Vertreter aus dem wissenschaftlichen Bereich ausgewählt. Neben Frau Osman würdigte die Jury zudem sechs weitere Beiträge, die sich mit gestalterischer Qualität und Verständlichkeit in der Darstellung mit Themen rund um den Finanzstandort Deutschland auseinandergesetzt haben: Die Abteilung "Hintergrund" des Deutschlandfunks für eine Hörfunkserie zur Finanzkrise, Stefan Weber für den Beitrag "Eine Kaserne, privat betrieben" in der Süddeutschen Zeitung, Sebastian Jost für "Warum Landesbanken überflüssig sind", erschienen in der Welt am Sonntag, sowie die Autoren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Carsten Knop ("500000 Euro für mehr Demut"), Reinhard Müller ("Vater Staat"), Bettina Schulz ("Wege aus der Krise").

"Der Preis soll guten Finanzjournalismus, ein gutes Verständnis von Finanzmarktthemen in der Öffentlichkeit fördern", sagte Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank und ein Initiator der IFD, anlässlich der Preisverleihung. "Die Medien tragen in besonderem Maße zur Stimmungslage im Land bei und tragen schon deshalb große Verantwortung.", so Ackermann weiter.

Fakten zum IFD-Medienpreis:

Der Medienpreis der Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) wird seit 2006 jährlich verliehen und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wirtschaftsjournalismus. Die Artikel sollen allgemein verständlich sein und in besonderer Weise zur Förderung der Information und zur Diskussion über den Finanzstandort Deutschland beigetragen haben. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind alle festangestellten und freien Journalisten aus allen deutschsprachigen Medien (Print, Hörfunk, TV und Online).

Jurymitglieder:

Holger Steltzner, Vorsitzender, Herausgeber, Frankfurter Allgemeinen Zeitung Claus Döring, Chefredakteur, Börsen-Zeitung Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer AG Helmut Markwort, Herausgeber und Chefredakteur, Focus Prof. Dr. Christoph Moss, Leiter des Studiengangs "Communications & Marketing", International School of Management Dortmund/Frankfurt Klaus Holschuh, IFD, Leiter Research und Volkswirtschaft, DZ BANK AG Hermann-Josef Lamberti, IFD, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG Dr. Johannes Lörper, IFD, Mitglied des Vorstands der ERGO-Gesellschaften Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG und Victoria Lebensversicherung AG Dr. Jürgen Pfister, IFD, Chefvolkswirt, BayernLB

Über die IFD

Die IFD wurde 2003 ins Leben gerufen, um mit Innovationen und gemeinsamen Aktivitäten einen Beitrag zur Stärkung des deutschen Finanzstandorts zu leisten und damit Ideengeber und Katalysator für Fortschritt mit Ziel eines nachhaltigen Wachstums zu sein. IFD-Mitglieder sind Kreditinstitute und Unternehmen der Versicherungswirtschaft gemeinsam mit Verbänden der Finanzwirtschaft, der Deutschen Börse, der Deutschen Bundesbank und dem Bundesministerium der Finanzen. Mehr als 200 Experten aus den IFD-Mitgliedshäusern widmen sich Themen rund um die Schwerpunkte "Stärkung des Wachstums", "Förderung von Innovation" sowie "Mitgestaltung der Europäischen Finanzmarktintegration".

Die Mitglieder der IFD

Allianz Group Dresdner Bank, BayernLB, Bundesministerium der Finanzen, Bundesverband deutscher Banken, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Commerzbank, DekaBank, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Bundesbank, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, DZ BANK, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, HypoVereinsbank, KfW Bankengruppe, Morgan Stanley, Münchener-Rück-Gruppe, Postbank.

Assoziierte Mitglieder der IFD:

Citigroup, Dexia, Goldman Sachs, JPMorgan, Lehman Brothers, Merrill Lynch, UBS

Kontakt:

Für die IFD: Die PR-Steuerungsgruppe:
Christian Achilles, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, (030) 20 
22 55 100 
Torsten Albig, Bundesministerium der Finanzen, (030) 22 42 32 27
Dr. Jörg E. Allgäuer, HypoVereinsbank, 089 37 82 82 35
Dr. Frank Herkenhoff, Deutsche Börse, (069) 21 11 34 80
Martin Halusa, Dresdner Bank, (069) 26 35 07 50
Dr. Michael Helbig, KfW Bankengruppe, (069) 74 31 96 31
Heiner Herkenhoff, Bundesverband deutscher Banken, (030) 16 63 12 00
Dr. Rolf Kiefer, DekaBank, (069) 71 47 79 18
Roland Klein, CNC, (089) 59 94 58 122
Dr. Christian Lawrence, Münchener-Rück-Gruppe, (089) 38 91 54 00
Dr. Harald Pohl, Deutsche Bundesbank, (069) 95 66 29 21
Ulrike Pott, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, 
(030) 20 20 51 10
Matthias Priwitzer, Bayerische Landesbank, (089) 21 71 21 255
Reiner Rossmann, Commerzbank, (069) 13 64 66 46
Dr. Detlev Rahmsdorf, Deutsche Bank, (069) 91 03 64 24
Martin Roth, DZ BANK, (069) 74 47 42 750
Melanie Schmergal, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und 
Raiffeisenbanken,(030) 20 21 13 20
Elke Strothmann, Morgan Stanley Bank AG, (069) 21 66 15 53