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WAZ: Raus aus der Schmuddelecke. Kommentar von Sven Frohwein zur Gamescom

Essen (ots) - Fans von Computerspielen streichen sich diesen Termin bereits viele Monate vorher dick im Kalender an: August ist Gamescom-Zeit. Die Messe ist die zweitgrößte Videospielemesse der Welt - nach der E3 in Los Angeles. Und erstmals schon zwei Wochen vor dem Start komplett ausverkauft. Ein Riesenerfolg für den Veranstalter Koelnmesse, der Europas Leitmesse für digitale Spiele von Leipzig in die Domstadt holte und seit sechs Jahren die Zahl der Aussteller und Besucher stetig steigern konnte. Der Erfolg der Gamescom ist aber auch Beweis dafür, dass digitale Spiele, ob nun für PC, Konsole oder Handy, nicht mehr aus der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen wegzudenken sind. Und Videospiele sind ein Wirtschaftsfaktor. 2014 setzten die Firmen allein in Deutschland 2,7 Milliarden Euro mit Geräten und Games um. Ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gut gemachte Videospiele sind so fesselnd inszeniert wie ein Hollywoodfilm und lassen die Zeit wie im Fluge vergehen. Videogames haben längst die Schmuddelecke verlassen, in die sie immer wieder gedrängt wurden. Und das ist auch gut so.

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