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WAZ: Zurück in die Innenstädte - Kommentar von Frank Meßing

Essen (ots) - Discounter setzen längst nicht mehr auf große Filialen auf der grünen Wiese, die gut angebunden sind und viele Parkplätze haben. Länger ist zu beobachten, dass Aldi, Lidl & Co. die Nähe zu höherpreisigen Super- und Fachmärkten suchen. Die Händler mit ihren unterschiedlichen Sortimenten profitieren voneinander. Die Konzerne haben erkannt, dass es auf der grünen Wiese keine Kundenfrequenz gibt.

Wenn sich Aldi jetzt auf der Düsseldorfer Luxusmeile Kö niederlässt, ist das sicherlich bemerkenswert, weil das sparsame Unternehmen höhere Mieten und Anlieferungskosten in Kauf nimmt. Der Mülheimer Discounter folgt dabei aber auch einem Trend, den Wettbewerber längst erkannt haben. Rewe und Netto etwa haben eigene "City"-Konzepte für Innenstadtlagen entwickelt. Und in Einkaufszentren gehören Lebensmittler seit jeher zum Inventar.

Die Verbraucher profitieren von diesem Trend, weil ihnen weite Wege erspart bleiben. Nutznießer sind aber auch die Innenstädte selbst, die oft mit Leerständen zu kämpfen haben. Ein Aldi in der Fußgängerzone wirkt wie ein Magnet.

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