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WAZ: Verführerisch und gefährlich - Kommentar von Tobias Blasius

Essen (ots) - Das historische Zinstief führt in Düsseldorf zu einer gefährlich verführerischen Situation: Die Gesamtverschuldung steigt, aber die Zinsausgaben sinken. Sparen, so scheint es, tut gar nicht weh.

Doch wenn sich das Zinsniveau normalisiert und die Wirtschaft nur leicht abkühlt, gerät in NRW vieles aus dem Lot. Es ist deshalb wichtig, dass der Rechnungshof der Regierung ins Pflichtenheft schreibt: Ohne Kürzungen bei Transferleistungen und Personal geht es nicht.

Und ohne scharfen Blick für die kleinen Steuergeldverschwendungen im Behördenalltag erst recht nicht. Ein Weckruf, der angesichts der Schuldenbremse ab 2020 eigentlich gar nicht nötig sein sollte.

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