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WAZ: Die Deutschen spenden gerne - Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

Essen (ots) - Die "Bilanz des Spendens" sagt eine Menge aus über die Befindlichkeiten der Deutschen. Es ist nicht nur die gute wirtschaftliche Lage, die sich widerspiegelt. Die Bevölkerung lässt sich nach Naturkatastrophen offenbar schneller motivieren, Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen.

Wer hat, der gibt: Diese Haltung ist für viele selbstverständlich. Und wer nicht hat, hilft trotzdem. Ehrenamtlich, in der Freizeit. Das betrifft vor allem jüngere Menschen, die sich die Geldspende noch nicht leisten können. Dazu passt die hohe Bereitschaft, zunächst ein soziales Jahr zu absolvieren, statt sofort die Berufsausbildung zu starten, um schnell Geld zu verdienen.

Das Gemeinwohl steht hoch im Kurs - das ist eine gute Nachricht. Nur die katholische Kirche, zu deren Markenkern die Barmherzigkeit gehört, hat nichts davon. Skandale und Dogmen schrecken Menschen, die einfach nur helfen wollen, ab.

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