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WAZ: Brandgefährlicher Einsatz. Kommentar von Sigrid Krause

Essen (ots) - Unter dem Notruf 112 sind wir sofort erreichbar. Auch zu Ihrer Rettung!" Ab und zu retten Feuerwehrleute eine Katze vom Dach, meist aber ruft man sie, wenn es brenzlig bis lebensgefährlich wird: beim Giftgas-Alarm, nach Massenkarambolagen, beim Brand in der Küche oder auf der Sondermüll-Deponie. Feuerwehrleute kennen die Risiken ihres Jobs und sind dafür gut ausgebildet. Für sie gilt: Alarm ist Alarm - egal, wo es brennt, sie sind dort. Allein in Essen mehr als 100000-mal im Jahr. Das beruhigt. Dass sie im Ernstfall nicht willkommen sein könnten, macht deshalb so fassungslos. Noch ist offen, ob jemand gezielt auf die Rettungskräfte feuerte. Und ob ein Täter je gefasst wird. Einen Schutz vor solchen Attacken gibt es nicht. Klar ist aber: Brandgefährliche Zeitgenossen dieses Kalibers sind ein Fall für die Kollegen von der Polizei. Die müssen sich künftig wohl einstellen auf häufigere Begleit-Einsätze. Dem Verletzten ist zu wünschen, dass er die Verwundungen und den Schock der Neujahrsnacht bald überwindet. Dass er - und all' seine Kollegen - die Bereitschaft zur Hilfe nun nicht komplett verlieren, können wir alle uns nur wünschen.

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