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WAZ: Gewalt und junge Muslime - Null Toleranz. Kommentar von Rolf Potthoff

Essen (ots) - "Jung, muslimisch, brutal" - so prägnant fasste ein Online-Dienst die neue kriminologische Studie über Jugendliche aus dem Migranten-Milieu zusammen. Das klingt massiv stammtischmäßig. Leider enthält die Studie jedoch mehr Fakten, als viele integrationswillige, gutmeinende Muslime und Einheimische wahrhaben wollen.

Allerdings warnen die Forscher vor Verallgemeinerung. Und sie führen diese Fehlentwicklung nicht auf den Islam an sich zurück, sondern vor allem auf die oft zweifelhafte Vermittlung desselben durch "importierte" Imame. Daher bleibt festzustellen: Es ist falsch, wenn Imame ohne weitere Kenntnisse der deutschen Sprache, Gesellschaft und Kultur in diesem Land junge Leute unterrichten und führen. Es ist nicht erwünscht, wenn eine überkommene konservative Denkschule die Dominanz des Mannes verherrlicht und so aggressives Macho-Gehabe unterstützt. Zumal brutales Gebrüste gerade jüngeren unreifen Heranwachsenden imponiert und sie zum Nacheifern verführt.

Also wird es Zeit, Imame in Deutschland auszubilden und für deren Einsatz zu sorgen. Zweitens muss im Umgang mit brutalen Jugendlichen gelten: Null Toleranz gegenüber Gewalt. Und zwar gleich, welcher Religion die Täter angehören.

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