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WAZ: Neue Umweltzonen - Besser gleich sauber. Kommentar von Gerd Heidecke

Essen (ots) - Es geht ein Riss durch die Republik. Während in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch in kleineren Städten eine Umweltzone nach der anderen entsteht, beschränken sich die Fahrverbote in den anderen Bundesländern auf wenige Metropolen. Und in den fünf neuen Ländern bleibt die Karte gleich ganz weiß. Darüber kann man sich genauso wundern wie über den Fahrplan zur Verschärfung der Maßregelung. Während Münster gleich mit Stufe 2 startet, halten sich die Ruhrgebietsstädte vornehm zurück. Dabei könnten die Kommunen dem Beispiel von Stuttgart folgen und das Tempo anziehen, um die letzten alten Stinker von den weiterhin hoch belasteten Innenstädten fernzuhalten. Dass im NRW-Landtagswahljahr kein Politiker große Lust auf Alleingänge verspürt, bei denen es kaum Stimmen zu holen, aber einige zu verlieren gibt, wundert wenig. Ebenfalls kein Wunder, dass der ADAC den Sinn der Umweltzonen anzweifelt und angesichts des Flickenteppichs von Kleinstaaterei wie zur Postkutschenzeit spricht. Da hat der Autoclub Recht: Saubere Innenstädte sollte es einfach überall geben. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-6528 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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