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WAZ: Mehr Geld für Ruheständler - Renten und Wahlen - Leitartikel von Rolf Potthoff

Essen (ots)

Bis zum Jahr 2022 steigen die Renten um 32 Prozent -
das liest sich gut. Vor allem bei Rentnern, die sich in vergangenen 
Jahren mit eher kümmerlichen Aufschlägen begnügen mussten. Da reichte
die Steigerung für ein, zweite Brote im Monat. Man schämte sich 
beinahe, in diesen Fällen von Renten-"Erhöhungen" berichten zu 
müssen.
 So vergleichsweise gut die Prognose des neuen Rentenberichts also 
auch klingt: Auch sie hat ihre Fragezeichen. Mit durchschnittlich 
zwei Prozent mehr pro Jahr dürften die Rentenanhebungen mit der 
Inflation kaum Schritt halten. Bei niedrigen Renten ist aber kein 
Spielraum, um Preissteigerungen so einfach aufzufangen. Und nied´rige
Renten gibt es nicht wenige.
 Offen ist ferner, wie sich der Arbeitsmarkt künftig entwickelt. 
Davon hängen die Rentenkassen - mit zeitlicher Verzögerung - ab. Eine
Voraussicht bis ins übernächste Jahrzehnt ist in dem Zusammenhang 
problematisch. Das weiß auch Berlin.
 Man kann den Rentenbericht somit auch so interpretieren: Als einen 
kleinen Schritt für die Rentner und den ersten großen Sprung ins 
Wahljahr 2009; es lässt grüßen.

Pressekontakt:

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