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WAZ: Clement fordert Ende des Links-"Spuks" in der SPD

    Essen (ots) - Ex-NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) hat ein Ende der rot-roten Experimente in Westdeutschland gefordert. Dafür müsse der SPD-Vorstand sorgen. "Den Landesverbänden in Fragen nationaler Bedeutung freie Hand zu geben, ist ein Grundfehler, der nun seit zehn Jahren in der SPD praktiziert wird. Das dient nicht der Autorität des Parteivorstands", sagte Clement der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ, Montagausgabe). Er hoffe, dass nach dem Scheitern in Hessen "der Spuk" einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei vorbei sei. In der Hand des Bundesvorstands liege es auch, wie die Partei mit den vier hessischen Abgeordneten umgeht, die Andrea Ypsilanti zu Fall gebracht hatten. Davon, wie man mit Abweichlern umgehe, hänge "nicht wenig für die Zukunft der Sozialdemokratie ab".

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