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WAZ: Internationale Schule fürs Ruhrgebiet soll ab kommendem Schuljahr starten

    Essen (ots) - Ab dem Schuljahr 2009/2010 soll das Ruhrgebiet eine eigene internationale Schule bekommen. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrer Donnerstagausgabe berichtet, soll die Einrichtung rein privat finanziert werden, 25 Prozent der Schüler sollen Stipendiaten sein. Deren Schulgeld soll aus Stiftungen und von der Industrie finanziert werden. Pro Jahr und Kind kostet die Schule zwischen 10 000 und 14 000 Euro. Initiatoren sind die im Initiativkreis Ruhrgebiet zusammengefassten 70 größten Unternehmen aus dem Revier. RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann gibt außerdem fünf Millionen Euro aus seinem Privatvermögen dazu. In drei Jahren soll sie sich selbst tragen. Rund 500 Schüler sollen dann dort unterrichtet werden.   Eine Vorschule und ein Kindergarten für Kinder ab drei Jahren sollen integriert sein. Zunächst startet die Schule von der ersten bis zur sechsten Klasse und wird schrittweise ausgebaut. Unterrichtet wird in Englisch. Allerdings soll Deutsch stärker als an anderen internationalen Schulen hervorgehoben werden. Gesucht wird noch eine Betreibergesellschaft. In eine weitere Trägergesellschaft können Firmen und Eltern einsteigen. Abschluss ist das International Baccalaureate (IB). Damit ist das Studium in zahlreichen Ländern möglich. Der Standort der internationalen Schule steht noch nicht fest.

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