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WAZ: Verdi-Chef Bsirkse kämpft bei RWE-Konzernumbau für Erhalt der Rechenzentren

Essen (ots) - Die Auseinandersetzung um den Umbau des RWE-Konzerns und die darin enthaltene mögliche Ausgliederung der Rechenzentren spitzt sich zu. "Die IT ist Kerngeschäft von RWE", sagte der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und stellvertretende RWE-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bsirske der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ), Freitagausgabe. Der Konzern sei gut beraten, dieses Geschäft nicht zur Disposition zu stellen. Die IT habe einen strategischen Stellenwert für das Unternehmen. RWE prüft derzeit, die Rechenzentren an konzernfremde Firmen abzugeben. Zu einem möglichen Abbau von Arbeitsplätzen durch Ausgliederung sagte Bsirske: "Wenn das nicht nachvollziehbar ist, werden wir uns dagegen zur Wehr setzen." Bei RWE gibt es eine eine Beschäftigungsgarantie bis 2012. Bsirske verwies darauf, dass auch andere Konzerne wie die Deutsche Post oder die Allianz ihre Rechenzentren nach ersten Überlegungen nicht abgegeben hätten. Auch bei Umstrukturierungen im Aufsichtsrat der Dienstleistungstochter RWE Systems stoßen die Konzernverantwortlichen auf den Widerstand des Verdi-Chefs. "Wir sind Verfechter des Erhalts der paritätischen Mitbestimmung", sagte Bsirske. Bei RWE Systems wird derzeit über eine Verkleinerung des Aufsichtsrates nachgedacht, was den Verlust der Mitspracherechte der Arbeitnehmervertreter bedeuten könnte. Heute sitzt der RWE-Aufsichtsrat zusammen. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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