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WAZ: Deutschland, sicherer Hafen. Kommentar von Wolfgang Pott

    Essen (ots) - Die weltweite Bankenkrise ist noch lange nicht beendet. Das wissen die Chefs der großen internationalen Geldhäuser besser als alle anderen. Sie wagen sich nur nicht, es offen auszusprechen. Denn im Moment ist der Finanzmarkt so sensibel, dass selbst anscheinend nebensächliche Äußerungen größere Katastrophen hervorrufen können. Auch hier zu Lande gehen deshalb alle in Deckung. Das hat Gründe. Erwischt hat es schließlich auch in Deutschland in den vergangenen Monaten beinahe jedes Institut - Deutsche Bank, Commerzbank, WestLB oder IKB. In den kommenden Monaten wird die Zahl der Finanzmarktopfer nicht ab-, sondern eher zunehmen. Wie es genau weitergeht, kann niemand vorhersagen. Der Standort Deutschland allerdings zeigt sich in der Krise immer noch gefestigter als andere Märkte. Riskante Geschäfte wurden zwar auch in deutschen Geldhäusern getätigt und brachten Banken wie die IKB arg ins Wanken. Im Vergleich zu den USA gilt Deutschland aber als sicherer Hafen.

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