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WAZ: Neue Forderungen gegen die Müllfirma AGR in Millionenhöhe

    Essen (ots) - Auf die Hertener Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet (AGR) kommen weitere Forderungen in Millionenhöhe zu. Insgesamt seien sieben bis acht Forderungen offen, sagte Geschäftsführer Dietrich Freudenberger der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ). Dabei handele es sich in der Regel um kleinere Beträge von jeweils rund 100 000 Euro. Bei einer dieser Forderungen eines ehemaligen Kunden der früheren AGR-Tochter Brochier aber geht es um einen so hohen Betrag, dass er die Bilanz 2006 des Müllunternehmens nachhaltig beeinträchtigt. Gegenstand der Auseinandersetzung ist der Bau eines Biomassekraftwerks. Dieses Kraftwerk hatte nach Fertigstellung nicht die Leistung erbracht, die vertraglich vereinbart worden war. Wieviel Geld die AGR am Ende dafür aufwenden muss, steht noch nicht fest. Klar aber ist: 4,2 Millionen Euro wurden dafür bereits 2005 zurückgestellt. "Für die Bilanz 2006 bilden wir jetzt weitere Rückstellungen in Höhe von vier Millionen Euro", sagte Freudenberger. Das belaste den Haushalt nachhaltig.

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