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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Entschädigungsansprüchen für Opfer von DDR-Kinderheimen

Frankfurt/Oder (ots) - Für ehemalige Insassen von DDR-Kinderheimen, vor allem der berüchtigten Jugendwerkhöfe, naht der Stichtag Ende September. Bis dahin müssen eventuelle Ansprüche angemeldet sein, um Entschädigungsleistungen aus dem entsprechenden Fonds erhalten zu können. Gerade bei ehemaligen Heimkindern, bei denen es ein großes Maß an Verdrängung gibt, besteht die Gefahr, dass die Frist ungenutzt verstreicht. Daran können letztlich auch Appelle und Aufrufe, die entsprechenden Anträge jetzt zu stellen, nichts ändern. Es wäre deshalb gut, wenn Regularien getroffen werden, um auch nach dem 30. September Einzelfälle noch einmal einer Prüfung unterziehen zu können. Große haushaltsrelevante Erschütterungen dürften ihre Ansprüche - wenn der 200-Millionen-Euro-Fonds abgearbeitet ist - nicht mehr auslösen.

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