Märkische Oderzeitung: bewertet die neuen Regelungen im Skispringen:

Frankfurt/Oder (ots) - "Früher war Skispringen einfach: Wer am weitesten flog und eine saubere Telemark-Landung schaffte, hatte gewonnen. Das war zwar nicht immer gerecht, weil der Wind den einen bevorzugte und den anderen benachteiligte, aber für alle nachvollziehbar.

Heute dagegen ist es vor allem für den Zuschauer vor Ort unmöglich, dem Wettbewerb zu folgen. Denn die Punktezahl wird durch Aufschläge oder Abzüge wegen Rücken- oder Gegenwind maßgeblich beeinflusst. Und neuerdings können auch die Trainer eingreifen, indem sie die Anlauflänge ihrer Athleten bestimmen. Die Folge ist, dass die Springer selbst auch bei ganz weiten Versuchen kaum zu jubeln wagen, weil sie nicht wissen, was der Computer an Bonuspunkten ausspuckt."

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