Frankfurt/Oder (ots) - Dabei verspricht diese immer wieder mal auftauchende Idee nicht einmal viel Wirkung. Viele Jugendliche trinken sich eh zu Hause "warm", denn Alkohol auf Festen oder in Diskotheken ist teuer. Außerdem sind Alkoholkonsum und Komasaufen erfreulicherweise bereits rückläufig. Das liegt an verschärften Verkaufsverboten an Minderjährige - die allerdings viel stärker kontrolliert werden müssten als bisher. Auch Aufklärungskampagnen verzeichnen Erfolge. Die negativen Auswirkungen eines Ausgehverbots wären absehbar. Veranstalter, die die Kontrollen kaum umsetzen können, frustrierte Jugendliche, die sich von Verboten herausgefordert fühlen - und sich zu Hause volllaufen lassen. Einsperren ist keine Lösung.
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