Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) kommentiert die Debatte um Ackermann und die Geburtstagsfeier im Kanzleramt:

Frankfurt/Oder (ots) - Wenn aus Mücken Elefanten und aus Geburtstagsessen scheinbar Staatsaffären werden: Was ist das? Das sicherste Zeichen, dass der Wahlkampf begonnen hat - und bald die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird. Da hat die Kanzlerin dem bestgehassten Manager des Landes, Deutsche Bank-Chef Ackermann, zu seinem 60. Geburtstag ein Essen im Kanzleramt ausgerichtet. Und, Skandal, er durfte dazu auch noch die Gästeliste gestalten. Schon hallt der Schrei von der Verschwendung der Steuergelder durchs Land, weil doch jeder andere Bürger seine Geburtstagsfeier auch selbst bezahlen müsse. Erstens gibt es aus gutem Grund im Kanzleramt Bankettsaal und Weinkeller, zweitens existiert das Instrument der "Ehrenessen" so lange, wie es Lebensart gibt. Und wenn Alt-Kanzler, Kardinäle, Sportler oder der 150. Geburtstag der Weißwurst auf Staatskosten gefeiert wurden, hat niemand protestiert. Nur einmal gab es ähnliches Geschrei: Als der damalige saarländische Ministerpräsident Lafontaine einen Sternekoch auf Staatskosten anstellte. Mit Neid lassen sich immer Reflexe wecken. +++ Pressekontakt: Märkische Oderzeitung CvD Telefon: 0335/5530 563 cvd@moz.de Original-Content von: Märkische Oderzeitung, übermittelt durch news aktuell

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