Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Obama/Iran

    Frankfurt/Oder (ots) - Zumindest rhetorisch hat sich einiges verändert. Die USA brandmarken Iran nicht mehr als Teil der "Achse des Bösen". Washington strebt 30 Jahre nach dem Bruch der diplomatischen Beziehungen Direktgespräche mit dem Mullah-Regime an. Und nun umgarnt Präsident Obama auch noch die Bevölkerung. Allerdings sind die bilateralen Beziehungen von Normalität weit entfernt. Die lange vor dem Streit um das iranische Atomprogramm verhängten amerikanischen Sanktionen wurden erst in der vergangenen Woche um ein weiteres Jahr verlängert. Deshalb reagierte Teheran, das die USA in der Vergangenheit stets als "großen Satan" bezeichnete, reserviert auf Obamas Avancen.

    Für die weitere Entwicklung hängt viel von der inneren Entwicklung im Iran ab. Wenn bei den Präsidentschaftswahlen im Juni ein moderater Kandidat gegen den Hardliner Ahmadinedschad siegt, steigen die Chancen auf einen Dialog. +++

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

Original-Content von: Märkische Oderzeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Märkische Oderzeitung

Das könnte Sie auch interessieren: