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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Georgien-Krise und Polen:

    Frankfurt/Oder (ots) - Polen stand an der Spitze jener Staaten, die Tiflis den Rücken stärkten und innerhalb der EU vehement Sanktionen gegen Russland forderten. Premier Tusk ließ jedoch im Gegensatz zu Präsident Kaczynski Realitätssinn erkennen, indem er weiter auf einen Dialog mit Moskau setzte, das gestern Außenminister Lawrow nach Warschau schickte. Von Kaltem Krieg war dabei nichts zu spüren, aber vom beiderseitigen Willen, das Problem der Raketenabwehr unter anderem durch russische Inspektionen vor Ort zu entschärfen. Das wäre eine so genannte vertrauensbildende Maßnahme. Also etwas, was in letzter Zeit außer Mode gekommen ist.

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