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Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert die Geburtenzahlen in Brandenburg (Ausgabe Dienstag, 24. Juni) Wo ein Kind geboren wird

    Frankfurt/Oder (ots) - Letztlich ist es eine höchst persönliche Angelegenheit: die Entscheidung darüber, ob man ein Kind in die Welt setzen möchte oder nicht. Das schließt zwar nicht aus, dass äußere Bedingungen mit eine Rolle spielen bei der Entscheidung. Doch sie waren zu keiner Zeit das Ausschlaggebende.

    Denn sonst wären beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Land in Trümmern lag und die Menschen hungerten, nicht so viele Kinder geboren worden. Oder andersherum: Trotz bezahltem Babyjahr und kostenloser Kinderbetreuung gab es Mitte der 1980-er Jahre in der DDR einen Geburtenknick.

    Gleichwohl ist es nicht zu übersehen, dass in dem Maße, wie die Bundesrepublik zu einer familienfreundlichen Politik übergegangen ist, sich wieder mehr Paare für eigenen Nachwuchs entscheiden. Wollen solche Bundesländer wie Brandenburg von dieser Entwicklung profitieren, wird es vor allem darauf ankommen, wie es ihnen gelingt, ihre jungen Leute im Land zu halten. Ziehen sie wie bisher der Arbeit hinterher, ist abzusehen, dass ihre Kinder woanders geboren werden. +++

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