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"Friedrich litt an Depressionen": Psychologen analysieren in P.M. HISTORY erstmals Friedrich den Großen


München (ots) - Zum 300. Geburtstag von Friedrich des Großen widmet sich die Februar-Ausgabe des Geschichtsmagazins P.M. HISTORY (Heft 2/2012 ab heute im Handel) mit einem großen Sonderteil Leben und Zeit des Alten Fritz. Erstmals wird der von seinem Vater schwer misshandelte Preußenkönig von namhaften Psychologen analysiert. Die Berliner Diplom-Psychologin Konstanze Münstermann kommt nach Studium der Krankenakte des legendären Herrschers zu dem Schluss, dass "Friedrich schwer erkrankt war. Er wurde gedemütigt, geschlagen, brutal in seiner Würde verletzt. Er entwickelte eine posttraumatische Belastungsstörung. Daraus hat sich eine Depression entwickelt..." Dass er dennoch ein ganz besonderer König wurde habe er der "Gegenfront" von Schwester und Mutter zu verdanken. Er sei in Bewältigung seiner Störungen durch seine literarisch-musische Begabung "bis auf seine Beziehungsstörung gut herausgekommen". Münstermann analysiert außerdem, warum Schlachten für Friedrich II. therapeutische Wirkung hatten und schlägt ein Coaching vor.

Außerdem stellt P.M. HISTORY in seiner Titelgeschichte über Hannibal neue Erkenntnisse zu dessen Zug über die Alpen vor: Nach Ansicht des renommierten Hannibal-Forschers Pedro Barceló ist kein einziger Elefant lebend über die Alpen gekommen. Daneben widmet sich Europas größtes Monatsmagazin für Geschichte den Musen des Gustav Klimt, erzählt wie der Karneval nach Köln kam und berichtet über ein spannendes Steinzeit-Experiment des holländischen Professors Leo Pruimboom.

Pressekontakt:

Andrea Wagner
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