Verband der deutschen Rauchtabakindustrie

Mitgliederversammlung des VdR wählt neuen Vorstand
Mittelständische Tabakwirtschaft durch geplantes Rückverfolgungssystem für Tabakwaren bedroht - Transparenz im öffentlichen Diskurs

Patrick Engels, Vorsitzender des Vorstands des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie e.V. (Pöschl Tabak GmbH & Co. KG) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/55305 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Verband der deutschen ...

Berlin (ots) - Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin hat der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie VdR turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.

Der Vorsitzende Patrick Engels (Geschäftsführender Gesellschafter Pöschl Tabak GmbH & Co. KG) wurde einstimmig für die kommenden zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Marc von Eicken, Geschäftsführer Joh. Wilh. von Eicken GmbH, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden gewählt:

   - Stefanie Birtel (Market Manager bei Reemtsma Cigarettenfabriken 
     GmbH)
   - Claudio-Alberto Dötsch (Geschäftsführer Recht, Industriepolitik 
     & Öffentlichkeitsarbeit bei British American Tobacco (Industrie)
     GmbH)
   - Herr Hans-Josef Fischer (Geschäftsführer Heinz van Landewyck 
     GmbH)
   - Oliver Hass (Geschäftsführer Scandinavian Tobacco Group 
     Deutschland GmbH)
   - Heike Maria Lau (Leiterin Politik und Unternehmenskommunikation
     bei JT International Germany GmbH)
   - Nils Obermann (Geschäftsführer Planta Tabak-Manufaktur Dr. 
     Manfred Obermann GmbH) 

VdR-Vorsitzender Patrick Engels (Pöschl Tabak GmbH & Co.KG) sagt: "Wir freuen uns auf die Arbeit mit dem neu gewählten Vorstand, der die mittelständische Struktur unseres Verbandes sehr gut abbildet."

Im Mittelpunkt der politischen Diskussion der Mitgliederversammlung stand die geplante Regulierung zur Rückverfolgbarkeit von Tabakprodukten (Track & Trace). VdR Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster verdeutlicht, dass "die völlig fehlgeleitete Regulierung zu Track & Trace insbesondere die Hersteller von Nischenprodukten bedroht und diese abermals an den Rand des wirtschaftlichen Abgrundes drücken wird. Allein für den Mittelstand drohen Kosten in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags". In Deutschland müssen ab 2019 Daten von rund acht Milliarden Einzelverpackungen erfasst, mehrfach dokumentiert und gespeichert werden.

"Diese Sammelwut", so von Foerster weiter, "hat keinen Mehrwert, da bereits heute jede Tabakversendung zurückverfolgt werden kann. Diese Regulierung ist geradezu absurd, da Produktkategorien wie Feinschnitt, Kau- und Schnupftabak aber auch Zigarren/ Zigarillos nicht geschmuggelt werden".

In einem vielbeachteten Vortrag über den Wandel in der politischen Kommunikation stellte der Politikberater Martin Fuchs die Verlagerung des öffentlichen Diskurses in neue Medienformen heraus. Politische Meinung und auch der Austausch zu politischen Themen finden mehr und mehr in den Sozialen Medien statt. Auch für einen Verband bedeutet dies eine Verschiebung der politischen Netzwerkarbeit. Hierzu ergänzte Michael von Foerster: "Die Entwicklung hin zu einer politischen Kommunikation im öffentlichen Raum der sozialen Medien entspricht unserer Ausrichtung als VdR. Die Zeiten des 70er-Jahre-Lobbyings in dunklen Hinterzimmern sind endgültig vorbei. Heute gilt es im politischen Diskurs, seine Argumente transparent und öffentlich darzulegen. Genau diesen Weg geht der VdR seit Jahren erfolgreich."

Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) ist seit 1920 der Zusammenschluss der überwiegend mittelständischen Hersteller und Importeure von Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak, Zigarren und Zigarillos. Der VdR hat eine lange Tradition als Interessenvertreter für verantwortungsvollen Tabakgenuss und ist die Stimme des Mittelstands der Tabakwirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit sowie der Politik. http://www.verband-rauchtabak.de

Pressekontakt:

Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de

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