Mädchen sind die besten bei "Formel 1 in der Schule"
Entscheidung im Nordmetall-Cup Schleswig-Holstein

Elmshorn (ots) - Die Formel 1 im Turnschuhformat hat neue Champions: In Elmshorn wurden heute die Landessieger im "NORDMETALL Cup" ermittelt. Dieser Wettbewerb bringt die Formel 1 als Technik- und Wirtschaftsprojekt in die Schule. Gewonnen hat das Team "Eve Engineering", ein reines Mädchenteam vom Gymnasium Trittau.

Der NORDMETALL Cup ist Teil einer weltweiten Meisterschaft, für die Schüler ein Rennteam bilden und einen etwa turnschuhgroßen Formel-1-Flitzer am Computer konstruieren, mit einer Fräse aus Holz bauen und dann gegen andere Teams auf die Rennstrecke schicken. Den Antrieb für den Mini-Rennwagen bildet eine Gaspatrone. Damit schaffen die Flitzer bis zu 80 km/h auf der 20-Meter-Bahn. Es geht aber nicht nur ums schnellste Auto, sondern auch darum, ein Marketingkonzept zu erstellen und sich als Team vor einer Fachjury zu präsentieren. Denn das Projekt will das Wissen um Technik und Wirtschaft sowie die Teamarbeit unter Schülern fördern.

Seit Herbst 2009 bereiten sich Schüler aus ganz Norddeutschland auf ihr Landesfinale vor. In den kommenden Tagen finden noch Regionalmeisterschaften für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen/Bremen statt. Die jeweiligen Regionalmeister fahren dann zur Deutschen Meisterschaft Anfang Mai in München und vielleicht sogar im September zur WM in Singapur!

Aus Schleswig-Holstein dürfen sogar die ersten beiden Teams zur Deutschen Meisterschaft. Außer "Eve Engineering" ist das zweitplatzierte Team "Die Emanzipierten" (darunter ein Junge) von der Klaus-Groth-Schule in Neumünster mit dabei.

Die NORDMETALL-Stiftung, gegründet vom gleichnamigen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, will mit dem Wettbewerb mehr Schüler im Norden für Industrieberufe interessieren: "Ganz unabhängig von der aktuellen Konjunktur gilt: Wir brauchen mehr junge Menschen, die eine technische Ausbildung oder ein Ingenieurstudium wählen. Beim NORDMETALL Cup kann man sich bestens ausprobieren", so Gerhard Erb, der Kuratoriumsvorsitzende der NORDMETALL-Stiftung.

Pressekontakt:

Peter Haas, Pressesprecher NORDMETALL-Stiftung,
Handy: 0171-53 53 930
E-Mail: haas@nordmetall.de