Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH

"Der Nutzer bestimmt über die Zukunft der Medien"
Kongress der Medienwoche mit Zukunftsprojektion zur Medienentwicklung eröffnet

Berlin/Potsdam (ots) - Einen Blick in die Zukunft der Medien warf der Kongress der Berliner Medienwoche (29. August bis 5. September) mit seiner Auftaktdebatte über die Transformation der Medien und die besondere Rolle des Internets am heutigen Montagvormittag im ICC.

Nach der Begrüßung durch Medienboard-Geschäftsführerin Petra Müller und den Vorsitzenden des Medienrates Prof. Dr. Ernst Benda eröffneten die Keynotes von Terry von Bibra (Yahoo! Deutschland/Yahoo! Europe) und Mark Goldman (Current Media, San Francisco) das anschließende hochkarätige Podium mit Wolf Bauer (UFA Film & TV Produktion), Achim Berg (Microsoft Deutschland), Dr. Bernd Buchholz (Gruner + Jahr), Dr. Marcus Englert (ProSiebenSat.1 Group), NDR Intendant Lutz Marmor, ZDF Intendant Prof. Markus Schächter und Christiane zu Salm (Hubert Burda Media). Die Diskussionsrunde wurde gleichermaßen präzise und unterhaltsam moderiert von stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen.

Über das Schicksal der klassischen und neuen Medien, darin waren sich die Teilnehmer der Auftaktdiskussion einig, entscheiden allein die Nutzer. Das Internet sei eher ein Metamedium, eine digitale Vertriebsplattform, die alle anderen Medien aufnehmen und verbreiten kann, so die übereinstimmende Meinung der Diskutanten. Durch das Internet komme es zu einer Transformation der Medien, aber auch des Internets selbst.

Terry von Bibra betonte, dass sich der Medienkonsument bei seiner Entscheidung ausschließlich an seinen heutigen und künftigen Bedürfnissen orientiere, er nicht zwischen Fernsehen und Internet unterscheide, sondern Content nutzen will, egal in welcher Form. Die Bedürfnisse der Nutzer müssten deshalb Ausgangpunkt für alle Überlegungen bei der Weiterentwicklung der neuen Medien sein. "Allein der Nutzer", so Bibra, "bestimmt über die Zukunft der Medien".

Mark Goldman beschrieb anhand seines Web-TV-Senders Current, wie eine konsequente redaktionelle Aufbereitung von User-generated-Content das Fernsehen verändern kann: Alle TV-Beiträge, auch die Werbung, werde von Usern zusammen oder in Abstimmung mit der Redaktion produziert, die Platzierung der Beiträge richtet sich nach der Resonanz der Zuschauer. Die Zahl der Nutzer stieg von 250.000 monatlich 2005 auf 5 Millionen in diesem Jahr.

Der dreitägige Medienkongress dauert noch bis Mittwoch, 3. September. Lesen Sie die vollständige Meldung: www.medienwoche.de .

Pressekontakt:

Dr. Kathrin Steinbrenner
Medienboard Berlin-Brandenburg
presse@medienboard.de
Tel. 0331 7438771

Original-Content von: Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH

Das könnte Sie auch interessieren: