Moerser Fahrradbotschafter und Wolke Hegenbarth mit dem deutschen Fahrradpreis 2011 ausgezeichnet
Essen (ots) - Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurde heute der deutsche Fahrradpreis 2011 in Essen verliehen. Das Projekt "Fahrradbotschafter aus Moers" konnte sich in der Kategorie "fahrradfreundlichste Entscheidung" gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Niels Hartwig vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung überreichte den Vertretern der Stadt Moers die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Siegerprojekt.
20 stadtbekannte Fahrradbotschafter/innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werben in der Öffentlichkeit für den Radverkehr. Ausgestattet mit dem direkten Draht in die Stadtverwaltung nutzen Sie Ihren Promistatus, um dem Radfahren in Moers eine höhere Präsenz und Akzeptanz zu verschaffen.
"Die Idee der Moerser ist einfach und genau deshalb so überzeugend." befand die zwölfköpfige Jury. Die Fachleute, die in diesem Jahr das Kriterium "Übertragbarkeit" ganz hoch angesetzt hatten, wählten die Fahrradbotschafter in einem mehrstufigen Abstimmungsverfahren auf Platz 1.
"Toll wäre natürlich, wenn ein Nachahmungseffekt unserer - offensichtlich - gelungenen Form der Öffentlichkeitsarbeit entsteht." äußerte Frau Erika Scholten, stellvertretende Bürgermeisterin und Fahrradbotschafterin in ihrer Dankesrede.
Als "fahrradfreundlichste Persönlichkeit" wurde Wolke Hegenbarth, die sympathische Schauspielern aus Köln, ausgezeichnet, die aus Überzeugung bei Wind und Wetter zum Fahrrad greift. "Einen Preis für etwas zu bekommen, was man so gerne tut, finde ich toll." freute sie sich.
Mit einem Sonderpreis für besonderes Engagement für die Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer wurde Dr. Klaus Wörle, Vorsitzender des ADFC Regensburg ausgezeichnet. Sein achtjähriger Einsatz hat zu einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes geführt, mit dem eine Klarstellung zur Anordnung der in der StVO geregelten Radwegebenutzungspflicht erfolgt ist. Mit dem Urteil verknüpft sich die Hoffnung, dass sich in der kommunalen Praxis die Bedingungen für Radfahrer/innen verbessern.
Der bundesweite Wettbewerb "best for bike" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) in Zusammenarbeit mit dem Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Radverkehrskongresses der AGFS statt, der in Kooperation mit der Messe Essen ausgerichtet wurde.
Pressekontakt:
"best for bike 2011" c/o P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität Antwerpener Straße 6-12 50672 Köln E-Mail: info@best-for-bike.de Telefon: Julia Grotmann-Höfling, 02 21/2 08 94-17 Fax: 02 21/2 08 94-44

