SOKA-BAU

Ausbildung am Bau lohnt sich

Wiesbaden (ots) - Wer in diesem Jahr eine Ausbildung in einem Bauberuf beginnen möchte, für den wird es jetzt höchste Zeit, sich zu bewerben. Am Bau werden dringend Auszubildende gesucht, um den künftigen Bedarf an Fachkräften decken zu können. Ein Plus für angehende Bau-Azubis: Die Ausbildungsvergütung für Bauberufe ist deutlich höher als in anderen Handwerksberufen.

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft, die für 16 Ausbildungsberufe gilt, ermöglicht bereits in der ersten Stufe - nach zwei Jahren - die Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter. In der zweiten Stufe, die ein weiteres Jahr dauert, erfolgt die Spezialisierung, z. B. zum Maurer, Straßenbauer, Beton- und Stahlbetonbauer oder Zimmerer. Die Ausbildung im Betrieb wird ergänzt durch einen hohen Anteil überbetrieblicher Ausbildung in einer der über 200 Bau-Ausbildungszentren in Deutschland.

Nach der Gesellenprüfung kann sich der Bauhandwerker zum Vorarbeiter, Werkpolier oder Geprüften Polier qualifizieren oder - nach dreijähriger Berufspraxis als Geselle - den Meisterbrief machen. Auch die Möglichkeit, ein Fachhochschulstudium (Architektur oder Bauingenieurwesen) aufzunehmen, besteht.

Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in einem der größten Wirtschaftszweige Deutschlands steigt ständig. Zurzeit werden rund 37.000 Azubis in 16.000 Baubetrieben ausgebildet. Jeder vierte Baubetrieb ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.

Höchste Ausbildungsvergütung im Handwerk

Mit durchschnittlich 895 EUR in Westdeutschland (Ostdeutschland: 709 EUR) liegen Bau-Azubis ganz vorne bei den Ausbildungsvergütungen. Die Ausbildungsvergütung im Handwerk liegt derzeit im Schnitt bei 556 EUR (Ost: 429 EUR). Zum Vergleich: Maler- und Lackierer bekommen in der Ausbildung im Durchschnitt 421 EUR (Ost: 388 EUR), Tischler 530 EUR (Ost: 397 EUR), Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik 534 EUR (Ost: 408 EUR) und Kraftfahrzeugmechatroniker 619 EUR (Ost: 477 EUR).

Branchenweite Finanzierung der Ausbildung

Die Ausbildung in der Bauwirtschaft wird von allen Baubetrieben gemeinschaftlich gemeistert. Derzeit zahlt jeder Baubetrieb einen Beitrag von monatlich 2,3 Prozent der Bruttolohnsumme an SOKA-BAU. Hiervon wird ein Großteil der Ausbildungskosten finanziert. "Die seit vielen Jahren bestehende umlagefinanzierte Berufsausbildung hat sich bewährt. Das System ist einmalig in Deutschland und trägt wirkungsvoll dazu bei, dass eine höhere Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt wird und damit der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Bauwirtschaft besser gedeckt werden kann", erklärt SOKA-BAU-Vorstand Manfred Purps.

Ausbildungsplatzbörse für Bauberufe

SOKA-BAU bietet unter www.bau-ausbildung.de eine deutschlandweite Ausbildungsplatzbörse im Internet an. Die kostenfreie Plattform enthält die Kontaktdaten der aktuellen Ausbildungsbetriebe der Bauwirtschaft in Deutschland. Hier können Jugendliche, die an einer Bauausbildung Interesse haben, schnell den passenden Ausbildungsbetrieb finden.

Pressekontakt:

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Michael Delmhorst
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