Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. - DGAKI

Mit Vorsorge weniger Neurodermitis-Schübe
Wie Patienten mit der "atopischen Dermatitis" ihre Haut auch in der ekzemfreien Zeit schützen sollten

Hamburg (ots) - Menschen mit der chronischen Hautkrankheit Neurodermitis sind immer froh, wenn die Haut Ruhe gibt. Dann wird die Hautpflege schon einmal vernachlässigt. "Wir raten heute aber auch in solchen Intervallen zum regelmäßigen Eincremen mit antientzündlichen Wirkstoffen. Es schützt vor erneuten Schüben", sagt Prof. Dr. Thomas Werfel, Hannover, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI). Das haben mehrere Studien, in denen topische Steroide (Kortisonpräparaten) eingesetzt wurden, belegt. Darüber hinaus wurde nun kürzlich eine Studie mit rund 250 Erwachsenen und Kindern über ein Jahr durchgeführt, in der eine Salbe mit dem Wirkstoff Tacrolimus eingesetzt wurde. Die Neuerung: Zweimal wöchentlich wurde die Salbe mit dieser Substanz an den Stellen aufgetragen, an denen zuvor Entzündungen bestanden und die nun eigentlich gesund aussahen. "Die Studie hat gezeigt, dass mit diesem Regime der Hautzustand und die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert waren. Auch Entzündungen gab es erheblich weniger", erklärt Werfel. Die DGAKI geht für Deutschland von etwa drei Millionen Betroffenen aus.

Quelle: Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)

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