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Neuerscheinung: "Multipolare Welt. Die Zukunft der Globalisierung und wie Deutschland davon profitieren kann" von Accenture-Chef Stephan Scholtissek

Hamburg (ots) - Die Globalisierung, wie wir sie heute kennen, ist vorbei. Bereits im Jahr 2008 werden die rasch wachsenden Schwellenländer mehr zum Welt-Bruttosozialprodukt beitragen können als die alten Industriemächte. Die Nord-Süd-Einbahnstraße wandelt sich mit ungeheurer Dynamik zum multipolaren Netzwerk.

Der Top-Manager und Unternehmensberater Stephan Scholtissek hat in seinem neuen Buch "Multipolare Welt. Die Zukunft der Globalisierung und wie Deutschland davon profitieren kann" die alten und neuen Mächte der Weltwirtschaft genau unter die Lupe genommen. Sein Ergebnis: wer nur nach China oder Indien schaut, der blickt zu kurz. Die neuen, aufsteigenden Wirtschaftszentren liegen in Ländern wie Russland, Mexiko aber auch Singapur, Südkorea, in den baltischen Staaten und am arabischen Golf.

In der multipolaren Welt nimmt der globale Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte weiter zu. Der Kampf um Rohstoffe wird noch härter, die Kapitalströme verändern sich, neue riesige Konsumentenmärkte entstehen. Und auch die so wichtigen Erfindungen werden multipolar.

Für Deutschland birgt diese Entwicklung aber längst nicht nur Wohlstandsrisiken. Sie bietet ebenso neue Chancen. Stephan Scholtissek zeigt an Beispielen wie der Claas Gruppe, SAP, BASF, Qiagen und Rehau, wie deutsche Unternehmen die Chancen der multipolaren Welt schon jetzt erfolgreich für sich nutzen.

Seine Empfehlung: deutsche Unternehmen müssen verstärkt gleichzeitig global und lokal denken und handeln. Das Ziel ist eine wettbewerbsfähige Produktion an einem Hochlohnstandort durch immerwährende Innovationen, Produktionsverbesserung und intelligente Verlagerung von Teilen der Produktion. Dazu gehören aber auch ein weltweites Talent-Scouting und die Organisation der Beschäftigten nach ihrer Qualifikation statt nach Herkunftsland.

"Multipolare Welt" zieht eine gemischte Bilanz über die alte Industriemacht Deutschland. Bei der Entwicklung innovativer Energietechnologien, der Vernetzung von Forschung und Entwicklung, bei der Infrastruktur oder bei Laser- und anderen Hochtechnologien zeigt Deutschland seine Stärken. Deutliche Schwächen sieht der Autor aber in den Unternehmen selbst, bei den Arbeitskosten, beim Mangel an Risikokapital für junge Unternehmer und in der Bildungspolitik.

Über den Autor: Wenn Dr. Stephan Scholtissek, Jahrgang 1959, nicht gerade Bücher schreibt, ist der promovierte Biochemiker für den internationalen Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture tätig - seit 2006 als Vorsitzender der Geschäftsführung der Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz. Den Fachmann für Innovationen und Transformationen treibt besonders die Verbesserung der Innovations- und Wachstumsbedingungen am Standort Deutschland um. Weitere Bücher des Autors sind "New Outsourcing" (2004) und der Deutschland-Roman "Stromland" (2006). Er lebt mit seiner Familie in München.

Über das Buch: Stephan Scholtissek, MULTIPOLARE WELT. DIE ZUKUNFT DER GLOBALISIERUNG UND WIE DEUTSCHLAND DAVON PROFITIEREN KANN ist im März 2008 im Murmann Verlag erschienen. 272 Seiten, gebunden, Preis EUR(D) 22,50 / EUR(A) 23,20 / sFr. 39,90, ISBN 978-3-86774-027-2

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