VHV Versicherungen

VHV Gruppe erneut mit Marktanteilsgewinnen in 2007

Hannover (ots) -

   - Zuwachs der Vertragsanzahl auf über 7 Millionen 
   - VHV Allgemeine wächst in SHU, Bau- und Kautionsgeschäft 
   - Erneut deutliche Steigerung des Neugeschäfts bei der 
     Hannoversche Leben 
   - Jahresergebnis von 23 Millionen Euro 
   - Erfolgreicher Start der Hannoversche Direkt in 2008 
   - Gruppe will starke Kfz-Stellung sichern und im Sach-, 
     Haftpflicht- und Unfallgeschäft überproportional wachsen 

Die VHV Gruppe, Hannover, setzte 2007 ihren stabilen Wachstumskurs fort und konnte in wesentlichen Geschäftsfeldern ihren Marktanteil ausbauen. Insgesamt steigerte die Gruppe die Anzahl der Versicherungsverträge um 1 Prozent auf über 7 Millionen Stück (Vj.: 6,9 Mio. Stück). Insbesondere die VHV Allgemeine konnte mit ihrem Versicherungsgeschäft für die Bauwirtschaft inkl. der Kautionsversicherung und den privaten Sach-, Haftpflicht- und Unfall-Sparten (SHU-Sparten) Marktanteile gewinnen. Gleiches gilt für das Neugeschäft der Hannoverschen Leben. Auch die Wiener Tochter VAV überzeugte mit einem deutlich marktüberdurchschnittlichen Wachstum von über 6 Prozent der verdienten Bruttobeiträge. Nach Steuern und substanzstärkenden Maßnahmen beträgt das Konzernjahresergebnis 23 Millionen Euro (Vj.: 29,5 Mio. Euro). Die haftenden Konzerneigenmittel einschließlich des Eigenkapitals betragen laut Jahresabschluss 1,2 Milliarden Euro (Vj.: 1,1 Mrd. Euro) und haben sich damit seit 2002 mehr als verdoppelt.

Die beitragsbezogenen Marktanteile in den Kernsegmenten der VHV Gruppe erhöhten sich wie folgt: im Versicherungsbereich der Bauwirtschaft auf 16,9 Prozent (Vj.: 16,6 %), in den SHU-Sparten auf 0,66 Prozent (Vj.: 0,62 %) und im Neugeschäft Leben auf 0,64 Prozent (Vj.: 0,55%). Die Marktanteile im Kfz-Geschäft von über 4 Prozent (4,04%) konnten in 2007 erfolgreich verteidigt werden (Vj.: 4,19%). Der Beitragsrückgang war trotz des Prämienverfalls im anhaltenden Kfz-Preiskampf mit 1,7 Prozent von 2,071 Milliarden Euro auf 2,037 Milliarden Euro moderat.

Die Kapitalanlagen der VHV Gruppe sind um 1,9 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro (Vj.: 13,1 Mrd. Euro) gestiegen. Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten hatten lediglich einen leicht negativen Effekt. Das Nettoergebnis in diesem Bereich reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 586,6 Millionen Euro (Vj.: 590,3 Mio. Euro).

Vorstandsvorsitzender Uwe H. Reuter: "Auch in einem schwierigen und wettbewerbsintensiven Markt konnte die VHV Gruppe sich mit ihren Gesellschaften gut behaupten. Dies ist das Ergebnis unseres konsequent verfolgten Fitnessprogramms, dessen Schwerpunkt im vergangenen Jahr in der strukturellen Neuausrichtung des Vertriebs lag", so Reuter. "Wir haben damit ein tragfähiges Fundament für ein nachhaltiges und solides Wachstum unserer Unternehmensgruppe geschaffen." Als wichtigen Erfolg des vergangenen Jahres bewertet Reuter das Kfz-Jahresendgeschäft. Allein der im Herbst gegründete Kfz-Direktversicherer Hannoversche Direkt konnte mit 50.000 Kunden die Erwartungen deutlich übertreffen. Auch das Jahreswechselgeschäft der VHV Allgemeine habe sich mit einem positiven Saldo von über 10.000 Verträgen gut entwickelt. Reuter sagte, die VHV Gruppe wolle ihre gute Marktstellung im Kfz-Geschäft sichern und das Wachstum in den Nicht-Kfz-Sparten weiter ausbauen. Er setze hierfür insbesondere auf den deutlichen Ausbau der Marktführerschaft im Baubereich. "Aufgrund unserer Erfahrung und Kompetenz sind wir ein bewährter Partner und Problemlöser für eine ganze Branche. Wir wollen unsere Kunden, die sich zunehmend auch ins europäische Ausland orientieren, auf diesem Weg begleiten und damit die Grundlage für eine Internationalisierung unserer Aktivitäten legen", so Reuter weiter. Auch die sonstigen Nicht-Kfz-Sparten im Konzern sollen ausgebaut werden, insbesondere die Absicherung für mittlere und größere Gewerbekunden. Für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe schließt Reuter auch ein anorganisches Wachstum nicht aus, wenn sich im Markt Gelegenheiten bieten sollten, die für die weitere Entwicklung der Gruppe als Spezialversicherer eine sinnvolle Ergänzung darstellen könnten.

Ergebnisse Kerngesellschaften VHV Allgemeine Versicherung AG und Hannoversche Lebensversicherung AG

VHV Allgemeine Versicherung AG:

Die VHV Allgemeine Versicherung AG konnte mit ihren Sparten Kraftfahrt-, Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung sowie dem Kautionsgeschäft die Anzahl der Versicherungsverträge um 0,6 Prozent auf 6 Millionen Stück (Vj.: 5,9 Mio. Stück) steigern. Gleichzeitig verzeichnete sie aufgrund sinkender Durchschnittsbeiträge als Folge des Preiswettbewerbes und der Umstufungen in den Schaden-Freiheits-Rabatten in der Kraftfahrtversicherung einen Rückgang des verdienten Bruttobeitrages um 3,2 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro (Vj.: 1,19 Mrd. Euro). Dies resultiert insbesondere aus dem schwächeren Kfz-Jahresendgeschäft 2006/2007, das sich im Jahresergebnis 2007 voll niederschlägt. - Nach der erfolgreichen Neuausrichtung im Vertriebsbereich konnten im Jahresendgeschäft 2007/2008 durch Steigerung des Neugeschäfts von 14 Prozent sowie gleichzeitiger Reduzierung des Abgangs um 24 Prozent ein sehr gutes Ergebnis erreicht werden. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Quartal 2008 fort, wird sich aber erst anteilig im Jahresergebnis 2008 positiv niederschlagen. Nach Abwicklung bezogen auf die verdienten Bruttobeiträge reduzierte sich die Schadenquote trotz des letztjährigen Sturmes Kyrill von 81,5 Prozent 2006 auf 80,5 Prozent in 2007. Entsprechend hat sich die Combined Ratio im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft von 100,5 Prozent in 2006 auf 100,4 Prozent für 2007 verbessert.

Unter Berücksichtigung der Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 27,4 Millionen Euro ergibt sich ein Ergebnis von 62,1 Millionen Euro (Vj.: 49,8 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung eines außerordentlichen Steuereffektes wurden 67 Millionen Euro an die Muttergesellschaft abgeführt.

Für 2008 wird die VHV eine weitere Profilschärfung als Vermittlerversicherer und "Partner der Vermittler" vornehmen. Mit dem neuen Marktauftritt "Von Experten versichert" bringt sie ihre über 90-jährige Erfahrung und Kompetenz klar zum Ausdruck.

Hannoversche Lebensversicherung AG:

Die Hannoversche Leben entwickelte sich sehr positiv. Der Direktversicherer konnte die Neugeschäftsbeiträge 2007 um 4 Prozent von 158,9 Millionen Euro auf 165,6 Millionen Euro steigern. Allein das Neugeschäft beim laufenden Beitrag erhöhte sich um 13 Prozent auf fast 45 Millionen Euro. Insbesondere bei Risiko- und Rentenversicherungen konnte die Hannoversche Leben über dem Marktdurchschnitt wachsen. Der Marktanteil im Neugeschäft der Risikolebensversicherungen beträgt gemessen am laufenden Beitrag fast 7 Prozent und stieg damit um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Neugeschäftsbeitrag im Rentengeschäft erhöhte sich um über 40 Prozent auf knapp 56 Millionen Euro. Trotz des deutlichen Wachstums im Neugeschäft konnten die verdienten Beitragseinnahmen mit einem Rückgang von 0,4 Prozent auf 801,1 Millionen Euro lediglich auf dem Vorjahresniveau (Vj.: 804,5 Mio. Euro) gehalten werden. Der Grund: als langjährig am Markt tätiger Versicherer hat die Hannoversche Leben hohe Abläufe bei fällig werdenden Kapitallebensversicherungen zu verzeichnen. Die Anzahl der Versicherungsverträge im Bestand erhöhte sich von 790.900 auf 809.400 Stück.

Die Zufriedenheit der Kunden bestätigt weiterhin die geringe Stornoquote der Hannoverschen Leben. Diese verbesserte sich auf 1,9 Prozent für 2007 gegenüber der bereits sehr guten Vorjahresquote von 2 Prozent. Auch in Punkto Kosten zählt die Hannoversche Leben weiterhin mit zu den Marktführern: Die Verwaltungskostenquote von 1,3 Prozent liegt in der Spitze des Marktes. Das gilt auch für die Abschlusskostenquote, die in 2007 genauso wie in 2006 3,5 Prozent der Beitragssumme des Neugeschäfts beträgt. Zum Vergleich: der Markt liegt bei der Abschlusskostenquote bei rund fünf Prozent und bei der Verwaltungskostenquote bei 3 Prozent.

Trotz der weltweiten Kapitalmarkt-Turbulenzen weist die Hannoversche Leben eine marktübliche Nettoverzinsung von 4,6 Prozent (Vj.: 4,8%) bei einem Kapitalanlageergebnis von 464,3 Millionen Euro (Vj.: 476,1 Mio. Euro) aus. Der Rückstellung für Beitragsrückgewähr (RfB) wurden 232,2 Millionen Euro (Vj.: 248,5 Mio. Euro) zugeführt, mit 849 Millionen Euro (Vj.: 764,8 Mio. Euro) ist diese Position sehr solide ausgestattet.

Grundlage für den Erfolg des Direktversicherers war die in den letzten Jahren vorgenommene weitere Professionalisierung des Kapitalanlagemanagements und die weitere kundenorientierte Optimierung des Produktportfolios hin zu bedarfsgerechten Produkten, die beste Plätze in Produktrankings einnehmen.

2008 will die Hannoversche Leben ihr Risikolebensgeschäft inklusive der Berufsunfähigkeitsversicherungen forcieren und das Rentengeschäft gezielt ausbauen. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine internen Verwaltungs- und Ablaufprozesse weiter vereinfachen und damit für seine Kunden Erreichbarkeit und Schnelligkeit zusätzlich optimieren.

Pressekontakt:

Dr. Kerstin Bartels
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