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"Giftiges Haifleisch landet unter falschem Namen auf den Tellern der Verbraucher": Exklusiv in TV DIGITAL spricht Hannes Jaenicke über seine neue Umwelt-Doku und die weltweite Jagd auf Haie

    Hamburg (ots) - Für seine neue Doku "Hannes Jaenicke im Einsatz für die Haie" (3.11., 20.15 Uhr, ZDF) verfolgte der Star wochenlang undercover die Haifisch-Mafia. Dabei befreite er ein totes Tier aus einem Schleppnetz, watete in einer Fischauktionshalle im Blut illegal gefischter Haie und gab sich als Händler für Haiflossen aus. Exklusiv in TV DIGITAL spricht er über die Beweggründe für seinen gefährlichen Umwelteinsatz: "Ich wusste, dass jährlich 200 Millionen Haie sterben, sechs pro Sekunde, und wollte die Hintergründe herausfinden."

    Dazu reiste der Star von Hawaii über Costa Rica ins spanische Vigo - immer auf der Spur der international operierenden Haifischjäger. "Wir Menschen rotten die Tiere aus, etwa bei 'Monsterhai-Touren', wo Haie unter unvorstellbaren Schmerzen von Hobbysportlern getötet werden", so der Star in TV DIGITAL. Auch für die Fischerei-Industrie sind die toten Tiere ein Verkaufsschlager. Hai-Tabletten sollen angeblich gegen Schluckbeschwerden helfen, Haiknorpel das Immunsystem und die Potenz stärken. "Alles Humbug", sagt Jaenicke. "Wir essen ja auch keine Hasen, um schneller rennen zu können."

    Bei der Recherche für seine Doku fand Jaenicke heraus, dass Haifleisch auch nach Deutschland importiert wird. "Weil niemand bei uns Hai essen will, tarnt die Branche den Fisch als 'Kalbsfisch',   'See-Aal', oder 'Schillerlocke'", klärt Jaenicke auf. Allerdings sei das Fleisch extrem ungesund: "Weil Haie im maritimen Ökosystem am Ende der Nahrungskette stehen, nehmen sie sämtliche Gifte auf und lagern sie in Muskeln und Fleisch ein. Das landet dann auf den Tellern der Verbraucher! Solange wir Konsumenten dieses Gift schlucken, riskieren wir Nierenkrebs, zerstören die Natur und finanzieren das rentable Geschäft." Noch ist der Hai laut Jaenicke allerdings zu retten. "Aber dafür muss die Nachfrage nach Haifischen aufhören - und zwar sofort", sagt Jaenicke in TV DIGITAL.

    Alle Aussagen von Hannes Jaenicke in Heft 22/2009 von TV DIGITAL (EVT: 16.10.2009). Das komplette Drehtagebuch auf www.tvdigital.de. Zitate auch auszugsweise, nur bei Nennung der Quelle "TV DIGITAL" zur Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Mike Powelz, TV DIGITAL, Tel. 040 347 - 29635,
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