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"Die Shows von Heidi Klum und Dieter Bohlen ertrage ich nicht": Medienschelte von Iris Berben. Die TV-Ikone äußert sich in TV DIGITAL erstmals über Trash-TV, Stefan Raab und ihren neuen Film "Krupp".

Hamburg (ots)

Sperrfrist: 04.03.2009 11:05
   Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
   Sperrfrist zur Veröffentlichung frei gegeben ist.
"Ich bin seit 40 Jahren in der Schauspielbranche tätig. Es sollte 
neu darüber diskutiert werden, in welchem Maß sich billig 
produziertes Trash-Fernsehen breit machen darf", sagt Iris Berben in 
einem exklusiven Interview mit TV DIGITAL. "Je mehr Erfolge Trash-TV 
feiert, desto schwieriger wird es, Geld für Qualitätsfernsehen zu 
bekommen. Wozu auch, wenn mit wenig Investment ebenfalls hohe Quoten 
erzielt werden können?"
Für Berben ist Trash-TV unerträglich: "Ich ärgere mich darüber, 
wenn ich zwei Jahre lang unter schwierigsten Umständen an einem 
großen Film gearbeitet habe - und mich dann Sendungen wie ,Ich bin 
ein Star, holt mich hier raus!' bei den Quoten einholen. Bei den 
Einschaltquoten werden leider Filme mit Shows verglichen. Das hat 
nichts miteinander zu tun", sagt Berben zum Start ihres neuen 
Dreiteilers "Krupp - Eine deutsche Familie" (ab 22. 3., 20.15 Uhr, 
ZDF). Die Shows von Heidi Klum und Dieter Bohlen erträgt sie 
überhaupt nicht: "Letztlich ist all das extrem weit weg von meinem 
Empfinden. Ich selbst komme aus einer Zeit, in der sich eine Karriere
Stück für Stück entwickelte und man Pflaster nach Pflaster auf die 
Wunden der Rückschläge klebte."
Die Stars der Castingshows sind laut Berben künstlich: "Sie 
durchleben künstliche Karrieren. ,DSDS', ,Germany's Next Topmodel' 
und Uri Gellers Magiersuche gaukeln dem Zuschauer eine Karriere über 
Nacht vor. Dabei ist ein Star ja jemand, der in unterschiedlichsten 
Jahren und Zeiten die Nase in den Sturm hält und nicht wegweht - und 
nicht nur dann, wenn der Sturm künstlich von einer Jury erzeugt wird.
Heute wimmelt es aber von Stars", sagt Berben in TV DIGITAL.
Auch mit Stefan Raab und Oliver Pocher kann Berben nichts 
anfangen: "Ich bin eher jemand, der einem Mann wie Loriot zuschaut 
und zuhört. Er ist subtiler. Die Genauigkeit, mit der Loriot Leuten 
auf den Mund schaut, ist manchmal sogar viel gemeiner als die von 
Raab und Pocher. Die beiden machen sich bloß lustig mit verbalen 
Haudrauf-Attacken. Ich liebe Dinge, die präziser sind. Deshalb finde 
ich auch Harald Schmidt hervorragend", so Berben im Interview.
Alle Aussagen von Iris Berben sowie ein exklusives Foto-Shooting 
in Heft 6/2009 von TV DIGITAL (EVT: 6.3.2009). Zitate auch 
auszugsweise, nur bei Nennung der Quelle "TV DIGITAL" zur 
Veröffentlichung frei. Fotos auf Anfrage.

Pressekontakt:

TV DIGITAL, Chefreporter Mike Powelz, Tel. 040 347 - 29635,
mike.powelz@axelspringer.de

Michael Seigfried, Leitung Fotoredaktion, Tel. 040 347 - 29721,
michael.seigfried@axelspringer.de

Original-Content von: TV DIGITAL, übermittelt durch news aktuell

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