Wort & Bild Verlag - Baby und Familie

Angriff auf die Atemwege - Das RS-Virus kann vor allem für Früh- und Neugeborene gefährlich werden

Baierbrunn (ots) - Das für Früh- und Neugeborene teilweise gefährliche Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist für Eltern von einer einfachen Erkältung kaum zu unterscheiden. Doch sobald zusätzlich zum Husten ein Giemen - also ein pfeifendes Atemgeräusch - auftritt und das Baby unregelmäßig atmet oder längere Pausen beim Luftholen macht, sollten sie dringend zum Kinderarzt gehen, rät das Apothekenmagazin "Baby und Familie". "Häufig kommt es bei einer RSV-Infektion zu einer Lungenentzündung oder Bronchiolitis, einer Entzündung der kleinen bronchialen Verästelungen", erläutert die Sprecherin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Niedersachsen, Dr. Tanja Brunnert. "Die unteren Atemwege verengen sich. Das kann bis hin zu bedrohlichen Atemaussetzern und einer mangelnden Sauerstoffversorgung der Kinder führen." Mit einem Schnelltest, bei dem ein Abstrich aus dem Rachen genommen wird, lässt sich das RS-Virus binnen weniger Stunden nachweisen. Säuglinge im ersten Lebensjahr und vor allem frühgeborene Babys zählen zur Risikogruppe. In einigen Fällen kann die Krankheit so schwerwiegend verlaufen, dass eine stationäre Behandlung notwendig ist. Unter ärztlicher Obhut erholt sich ein Großteil der Kleinen recht schnell, sodass sie die Kinderstation nach fünf bis sieben Tagen normalerweise wieder verlassen dürfen.

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Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 10/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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