Wort & Bild Verlag - Baby und Familie

Allergisch auf die Arznei? - Warum Eltern bei ihrem Kind Medikamente nicht eigenmächtig absetzen sollten

Baierbrunn (ots) - Vermuten Eltern bei ihrem Kind eine allergische Reaktion auf ein Medikament, sollten sie das Arzneimittel Experten zufolge nicht eigenmächtig weglassen. "Gerade bei Antibiotika züchtet man durch zu frühes Absetzen unbeabsichtigt eine Resistenz", sagt Dr. Lars Lange, Oberarzt am Bonner St.-Marien-Hospital, im Apothekenmagazin "Baby und Familie." Auch Dr. Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt Eltern, sich auf ihr eigenes Urteil zu verlassen: "Eine vermutete Medikamentenallergie muss immer ärztlich abgeklärt werden." Ob eine Allergie vorliegt, kann zum Beispiel ein Provokationstest zeigen. Da sich einmal aufgetretene Reaktionen bei einem Allergietest wiederholen oder gar stärker ausfallen können, findet die Untersuchung unter ärztlicher Aufsicht statt, manchmal sogar stationär. Bestätigt sich der Verdacht nicht, kann der betreffende Wirkstoff künftig wieder eingenommen werden. Fallen die Testergebnisse positiv aus, stellt der Arzt einen Allergie-Pass aus, den die Eltern immer griffbereit haben sollten.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de
Original-Content von: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie

Das könnte Sie auch interessieren: