Nicht für zwei essen - Was Mamas Essverhalten mit Babys Zukunft zu tun hat
Baierbrunn (ots) - Schwangere müssen für zwei essen? Diese Volksweisheit ist überholt. Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Sie schütten hohe Mengen an Insulin aus und nehmen den Überfluss als normal an. "Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht", erklärt Professor Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung Stoffwechselstörungen am Dr. von Haunerschen Kinderspital München, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich. Frauen, die ohnehin schon mit Übergewicht kämpfen, sollten möglichst vor einer geplanten Schwangerschaft abnehmen. Während das Baby heranwächst, sind Diäten tabu.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 8/2008 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.gesundheitpro.de
www.wortundbildverlag.de

