Neue Studie an 100 PatientInnen: Die Fettwegspritze wirkt
Wien (ots) - Nachrichten über und um eine Injektionsbehandlung,
mit der lästige Fettpolster zum Verschwinden gebracht werden können,
geistern seit einigen Monaten durch die Medien. Seitens der Ärzte
waren sowohl ablehnende als auch zustimmende Positionen zu hören.
Jetzt konnte der Wiener kosmetische Chirurg DDr. Karl-Georg Heinrich
in einer Studie an 100 Patientinnen und Patienten zeigen, dass die
Methode äußerst wirksam ist und gut vertragen wird.
Zwtl.: Alternative zur Fettabsaugung?
Die Technik der Injektionslipolyse, wie die Fettwegspritze
medizinisch korrekt genannt wird, kommt aus Südamerika, wo sie seit
Jahrzehnten angewandt wird. Nach einer Reihe von Erfahrungsberichten
bewährt sich das Verfahren als mögliche Alternative zur
Fettabsaugung. Publizierte Studienergebnisse gibt es jedoch praktisch
keine. Wirklich dokumentierte Ergebnisse liegen nur zur Entfernung
von Fettansammlungen unter dem Auge vor. Das heißt jedoch nicht, dass
man über das injizierte Material nicht ausreichend Bescheid weiß. Bei
der Substanz handelt es sich um ein Enzym namens Phosphatidylcholin,
das in der Galle natürlich vorkommt. Es wird seit langem in der
Medizin verwendet. Unter anderem löst es Fettembolien (Fett-Gerinnsel
in den Blutgefäßen) auf. Es soll auch den Spiegel an Blutfetten wie
Cholesterin und Trigylzeride senken können. Als Fettwegspritze wird
es jedoch - im Gegensatz zur Behandlung der Fettembolie - nicht in
die Vene, sondern unter die Haut, direkt in den Fettpolster
gespritzt.
Zwtl.: Details der Studie
In der von DDr. Heinrich durchgeführten Studie waren das
Fettpolster an fast allen erdenklichen Körperregionen. Es wurden
Hüfte, Taille, Außen-, Innen- und Vorderschenkel, Knie, Arme, Ober-
und Unterbauch sowie Rücken behandelt, wobei bei den einzelnen
Probanden eine oder mehrere Regionen korrigiert werden sollten.
Individuell verschieden und den jeweiligen Gegebenheiten angepasst
waren sowohl die Menge des injizierten Phosphatidylcholins als auch
das Injektionsmuster. Die in die einzelnen Fettpolster injizierten
Mengen schwankten zwischen 5 und 30 ml. Die Anzahl der Behandlungen
richtete sich nach dem Erfolg und den Wünschen der PatientInnen. Die
Zahl der Behandlungen, die im Abstand von 14 bis 30 Tagen
durchgeführt wurden, lag zwischen eins und drei. Um die Ergebnisse zu
objektivieren, wurden die PatientInnen aufgefordert, während der
Dauer der Studie ihr Gewicht konstant zu halten und nicht abzunehmen.
PatientInnen, die Gewicht verloren, wurden aus der Studie
ausgeschlossen.
Die behandelten Fettpolster wurden vermessen und zum Teil auch
fotografisch dokumentiert. Die Auswertung ergab eine hervorragende
Wirksamkeit der Methode. Bei allen PatientInnen konnte eine Reduktion
der behandelten Fettpolster festgestellt werden. Allerdings gab es
individuelle Unterschiede, die sich zwischen 1,00 und 7,00 cm
Umfangsreduktion pro Behandlungsgang bewegten. Frauen sprachen im
Schnitt besser an als Männer. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden
nicht beobachtet. Allerdings kam es bei allen Studienteilnehmern zu
einer vorübergehenden Entzündungsreaktion mit Brennen, Jucken und zum
Teil auch Schmerzen, ähnlich wie nach einer Fettabsaugung. DDr. Karl
Georg Heinrich zu den Ergebnissen seiner Studie: "Die Wirksamkeit der
Injektionslipolyse oder Fettwegspritze zur Reduktion lokal begrenzter
Fettpolster kann nun als nachgewiesen angesehen werden. Damit haben
auch jene Menschen, die einen chirurgischen Eingriff ablehnen, eine
Option zur Korrektur von Problemzonen.
Fotomaterial (Behandlungsfotos, Vorher-/Nachher-Fotos)auf
Anforderung
ots Originaltext: Kosmetische Chirurgie DDr.Heinrich
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Rückfragehinweis:
Kosmetische Chirurgie DDr.Heinrich
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