RHI AG

EANS-Adhoc: RHI AG
Vorläufiges Ergebnis 2014

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Jahresergebnis
23.01.2015


Der RHI Konzern wird das Geschäftsjahr 2014 gemäß vorläufiger, ungeprüfter
Zahlen mit einem Umsatz in Höhe von rund EUR 1.720 Mio sowie einem über den
Erwartungen liegenden operativen Ergebnis von über EUR 140 Mio abschließen. Die
operative Ergebnismarge beträgt somit mehr als 8% nach 7,2% im Vorjahr. Im 4.
Quartal 2014 konnten ein Umsatz von rund EUR 465 Mio und ein operatives Ergebnis
von über EUR 40 Mio erreicht werden. Das 4. Quartal übertrifft umsatzmäßig somit
das 3. Quartal 2014 um rund 12% und das 4. Quartal 2013 um rund 2%.
 
Im Geschäftsbereich Glas lassen die schwierigen Marktbedingungen sowie weltweite
Überkapazitäten bei schmelzgegossenen Produkten in den kommenden Jahren keine
deutliche Verbesserung der Ergebnisse erwarten. Aus diesem Grund hat das
Management im Jahr 2014 nachhaltige Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 3,5 Mio
eingeleitet. Zusätzlich werden zur Verbesserung der Kapazitätsnutzung bisher
zugekaufte Rohstoffe für Anwendungen im Industrialgeschäft bereits im Jahr 2015
am amerikanischen Standort selbst produziert werden. Trotz dieser bereits
laufenden Maßnahmen ist zum Jahresende 2014 eine Wertberichtigung bestehender
Vermögenswerte in Höhe von rund EUR 12 Mio erforderlich.
 
Im Werk Porsgrunn, Norwegen, sind in der neu errichteten Schmelzanlage im
Jahresverlauf deutliche Fortschritte im Produktionsprozess erzielt worden.
Trotzdem sind weitere Optimierungsmaßnahmen in der vorgelagerten
Kausterproduktion erforderlich, um die angestrebten Kosten zu erreichen. Deshalb
beschloss der Vorstand der RHI AG ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das aufgrund
der tiefen Marktpreise für Schmelzmagnesia eine zwischenzeitliche Reduzierung
der Produktionsmengen vorsieht. Die höchstwertigen Sorten für Kunden der
Stahlindustrie werden weiterhin mit norwegischen Rohstoffen versorgt werden.
Diese Maßnahmen sichern den Fortbetrieb des Standortes und werden den negativen
Ergebnisbeitrag im Jahr 2015 halbieren. Dennoch ist im Jahr 2014 eine
Wertberichtigung der Anlagen in Höhe von rund EUR 7 Mio notwendig.
 
In Europa optimiert der RHI Konzern die Rohstoffaufbereitung. Aus diesem Grund
wird die Fertigung am Standort Kretz, Deutschland, eingestellt und in anderen
RHI Werken konzentriert. Daraus resultieren nachhaltig jährliche Einsparungen in
Höhe von rund EUR 3,5 Mio, wobei im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits
Einsparungen in Höhe von rund EUR 0,7 Mio durch eine teilweise Verlagerung
erzielt wurden. Die Optimierung der Rohstoffaufbereitung führt zu einer
einmaligen Ergebnisbelastung für das Jahr 2014 in Höhe von rund EUR 10 Mio und
wird in den nächsten Jahren liquiditätswirksam werden.
 
Zieht man die oben beschriebenen Einmaleffekte vom operativen Ergebnis ab,
ergibt sich für das Geschäftsjahr 2014 ein EBIT von über EUR 110 Mio.
 
Der Vorstand der RHI AG beabsichtigt,der Hauptversammlung am 8. Mai 2015 eine
Dividende in Höhe von EUR 0,75 vorzuschlagen.
 
Aufgrund der erfreulichen Entwicklung des Auftragseinganges während der
vergangenen Monate sowie der vom Management gesetzten Maßnahmen erwartet RHI
nach einem schwierigen Jahr 2014 in dem derzeitigen makroökonomischen Umfeld
eine Umsatzsteigerung von rund 3% gegenüber dem Vorjahr sowie eine operative
Ergebnis-Marge von rund 9%. Eine weitere Stärkung des US-Dollars gegenüber dem
Euro lässt für Umsatz und EBIT weitere positive Effekte erwarten.


Rückfragehinweis:
RHI AG  
Investor Relations
Mag. Simon Kuchelbacher
Tel: +43-1-50213-6676
Email: simon.kuchelbacher@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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