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BERLINER MORGENPOST: Hart bleiben gegen Spielhallen - Kommentar von Joachim Fahrun

Berlin (ots) - Die Vorgaben des Spielhallen-Gesetzes sind zwar auf den ersten Blick klar. So werden 200 Meter Mindestabstand zu Schulen verlangt. Um Zusammenballungen zu vermeiden, soll zwischen zwei Casinos eine Strecke von 500 Metern liegen. Könnte man sich eine Stadt am Reißbrett malen, wäre das leicht durchzusetzen.

Aber man hat es stets mit einem Status quo zu tun. Und während man das Schul-Abstandsverbot womöglich ziemlich leicht durchsetzen kann, ist es bei der Verteilung der Spielhallen schon deutlich schwieriger. Welches der fünf Etablissements, die sich etwa an der Stromstraße in Moabit auf 300 Metern aufreihen, muss nun dichtmachen?

Und weil es um Geld und gegebenenfalls auch wirtschaftliche Existenzen geht, darf der Widerstand gegen Schließungen niemanden überraschen. Dennoch sollte Berlin hart bleiben. Spielcasinos sind keine geselligen Orte, sondern dienen der einsamen Abzocke gerade der sozial schwachen Nachbarn. Im schlimmsten Fall nutzen sie nur der Geldwäsche von Ganoven.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/211407449

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