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BERLINER MORGENPOST: Ferienwohnungen sind gut
Leitartikel von Joachim Fahrun zum Verbot von Ferienwohnungen

Berlin (ots) - Gerade in der Sommerzeit, wenn viele Berliner selber ihren Urlaub ganz selbstverständlich in privaten Ferienwohnungen verbringen, wird klar, dass Berlin mit seinem rigorosen Kurs zu weit geht. Ein ganzes, von vielen geschätztes Segment des Fremdenverkehrs zu verbieten, macht keinen Sinn. Zumal es sehr oft gerade kulturinteressierte, friedliche Menschen sind, die solche Unterkünfte schätzen, und die Einnahmen aus dem Touristenboom so nicht nur in den Kassen der Hotelkonzerne landen. 6300 Ferienwohnungen wurden den Bezirksämtern gemeldet, seit die Vermieter dazu verpflichtet wurden. Das ist nicht wenig. Aber angesichts von 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin waren dann doch nur 0,3 Prozent auf diese Weise zweckentfremdet. Aus anderen Gründen werden deutlich mehr Wohnungen dem normalen Mieter vorenthalten.

Der vollständige Leitartikel unter: www.morgenpost.de/207815303

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