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BERLINER MORGENPOST: Sport in Trümmern - Kommentar von Raik Hannemann

Berlin (ots) - Unverkennbar hat die Kommerzialisierung dazu geführt, dass Geld längst der wichtigste Lohn bei Wettkämpfen geworden ist, zumindest für viele Funktionäre. Sie haben sich unter dem Deckmantel des hehren Anspruchs vom friedlichen Wettstreit und Miteinander eine hässliche Parallelwelt der Raffsucht erschaffen können.

Und so wenig der Sport dies verhindert hat, so wenig ist er auch zur Selbstreinigung in der Lage. Erst staatliche Institutionen sorgen mit Unterstützung der Medien für die Korrekturen und erzwingen Anklagen, Ablösungen oder Rücktritte wie den Wolfgang Niersbachs.

Der Sport liegt in Trümmern, seine gesellschaftliche Bedeutung gerät so leider auch unterhalb des Profigeschäfts in Gefahr. Aber die ursprüngliche Gemeinnützigkeit ist vielen Sportfunktionären der Generation Blatter ja schon lange egal.

Der ganze Kommentar im Internet unter www.morgenpost.de/206555513

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