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BERLINER MORGENPOST: Enttäuschung in den Ländern
Ein Leitartikel von Jens Anker

Berlin (ots) - Die Enttäuschung über die Ergebnisse des Sondertreffens der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel griff am Mittwoch noch hinter vorgehaltener Hand um sich. Die Bundesländer, die seit Monaten an den Bund appellieren, sich endlich mehr in die Bewältigung der anhaltenden Flüchtlingswelle einzubringen, haben sich von dem Treffen mehr erhofft. Offen will sich derzeit kein Ministerpräsident äußern, bevor am 24. September nicht die Frage der finanziellen Unterstützung der Länder durch den Bund geklärt wird. Zehn Milliarden Euro haben einige Länderchefs bereits auf den Zettel als Richtschnur geschrieben. 40.000 Flüchtlinge will der Bund nun also in Erstaufnahmeeinrichtungen unterbringen. Das bedeutet, dass Berlin kurzfristig 2000 Flüchtlinge weniger aufnehmen muss - das ist weniger als ein Zehntel des Kontingents, das die Hauptstadt bereits aufgenommen hat. In der Berliner Landespolitik wurde das Ergebnis des Treffens daher mit einem Schulterzucken aufgenommen.

Der vollständige Leitartikel: www.morgenpost.de/205733313

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