Bluthochdruck bei Schwangeren kann lebensgefährlich sein

    Heidelberg (ots) - Bluthochdruck bei Schwangeren kann das Leben von Mutter und Kind gefährden, das berichtet Privatdozent Dr. med. Volker Homuth von der Franz-Volhard-Klinik an der Charité in der aktuellen Ausgabe des DRUCKPUNKT, dem Gesundheits-Magazin der Deutschen Hochdruckliga. Zu den häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft zählen unterschiedliche Formen von Bluthochdruck. In Deutschland leiden fünf bis sieben Prozent aller Schwangeren daran. Häufig verlaufen Schwangerschaft und Geburt trotz Bluthochdruck ohne Probleme. Doch in einigen Fällen führt Bluthochdruck zu ernsthaften Komplikationen, die den Tod von Mutter und Kind zur Folge haben könnten. Insbesondere die sogenannte Präeklampsie, ein plötzlich auftretender Bluthochdruck begleitet von Wasseransammlungen und Eiweißausscheidung im Urin, kann einen bedrohlichen, bei der Eklampsie auch einen lebensgefährlichen Verlauf nehmen. Etwa zwei bis drei Prozent aller Schwangeren erkranken daran. Regelmäßige Blutdruckmessungen lassen erste Warnzeichen rechtzeitig erkennen. Eine frühzeitige Behandlung hilft, die schwersten Komplikationen zu vermeiden.

    DRUCKPUNKT ist das Gesundheits-Magazin der Deutschen Hochdruckliga. Es liegt in vielen Arztpraxen, Kliniken und öffentlichen Bibliotheken aus oder kann gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei der Deutschen Hochdruckliga angefordert werden. Mitglieder der Deutschen Hochdruckliga erhalten das Gesundheits-Magazin DRUCKPUNKT kostenlos.

    Die Deutsche Hochdruckliga ist ein gemeinnütziger Verband aus Ärzten, Wissenschaftlern und Patienten. Gemeinsames Ziel sind weitere Forschungsarbeiten sowie die Aufklärung der Bevölkerung. Bluthochdruck ist in Deutschland die Volkskrankheit Nummer Eins: Etwa 20 Millionen Menschen sind davon betroffen. Hochdruck kann zum vorzeitigen Tod durch Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

    Herz-Kreislauf-Telefon

    Experten beantworten Fragen zum Thema Bluthochdruck - Das Herz-Kreislauf-Telefon für alle Bürger ist unter der Telefonnummer 0 62 21 / 47 48 00 von Montag bis Freitag, 9.00 - 17.00 Uhr zu erreichen.


ots Originaltext: Deutsche Hochdruckliga
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