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Umweltbundesamt begrüßt Einführung schwefelarmen Heizöls durch Shell

Hamburg (ots) - Mit der Einführung eines schwefelarmen Heizöls in der Bundesrepublik schafft die Deutsche Shell neue Perspektiven im Hausbrand: Heizkosten können gesenkt sowie CO2- und SO2-Emissionen deutlich reduziert werden. "Das Umweltbundesamt begrüßt die Initiative von Shell, ein schwefelarmes Heizöl anzubieten", erklärt Wolf Drechsler, Referent für Chemische Industrie und Mineralölindustrie im Umweltbundesamt. Auch namhafte Vertreter unter den Heizungsgeräteherstellern begrüßen die Entwicklung und Bereitstellung eines niedrigschwefligen Heizöls. Denn erst dies ermöglicht, veraltete Heizungssysteme durch besonders energiesparende und damit umweltschonende Gerätetechnologien zu ersetzen. Rund 35 Prozent der Ölheizungssysteme in Deutschland sind älter als 16 Jahre und bereits technisch veraltet.1 Die Folge: Durch ineffizientes Heizen wurden allein im vergangenen Jahr bundesweit bis zu 5,4 Milliarden Liter Heizöl mehr verbraucht als notwendig.2 Der überhöhte Energieverbrauch belastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt. Durch den Austausch der veralteten Systeme z. B. durch moderne Öl-Brennwerttechnik sowie die Verwendung schwefelarmen und additivierten Heizöls kann der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger Heizölkosten. Die Verbindung von modernster Technik und schwefelarmem Heizöl lässt nicht nur die SO2-Emissionen sinken. Sie hat vor allem positive Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß. Dr. Jochen Weise, Leiter Commercial Sales Deutsche Shell GmbH: "Unsere Berechnungen zeigen, dass durch diese Kombination eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 22 Prozent im Vergleich zu 1990 möglich ist. Mit dieser Innovation nähern wir uns stark der auf 25 Prozent festgelegten Zielvorgabe der Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft. Mit einer großflächigen Bereitstellung unseres schwefelarmen Heizöls ist eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen." Das schwefelarme Heizöl, das unter dem Markennamen Shell Thermo Eco-Ultra erhältlich ist, hat einen abgesenkten Schwefelgehalt von 0,05 Gewichtsprozent. Verglichen mit einem herkömmlichen Heizöl liegt der Schwefelanteil damit 75 Prozent unter dem gesetzlichen DIN-Grenzwert von 0,2 Gewichtsprozent. Dementsprechend reduzieren sich die SO2-Emissionen um bis zu 75 Prozent. Ein speziell entwickeltes Komponenten-Paket bewirkt darüber hinaus, dass die Bildung von Ablagerungen auf dem Heizölvorfilter und im Heizöltank verringert wird. Weitere Eigenschaften wie z. B. eine erhöhte thermische Stabilität des Heizöls gewährleisten gleichbleibend gute Verbrennungsbedingungen über die gesamte Heizperiode. Das Ergebnis ist eine saubere und damit energiesparende Verbrennung, die das Heizkesselsystem vor Verschmutzung bewahrt und für eine erhöhte Betriebssicherheit sorgt. Das schwefelarme Heizöl Thermo Eco-Ultra ist ab sofort mit einem Aufschlag von rund 7 Pfennig gegenüber Standard-Heizöl erhältlich. Die Auslieferung erfolgt in allen Regionen Deutschlands, ausgenommen Bayern und die neuen Bundesländer. Stellungnahmen zu Shell Thermo Eco-Ultra: Dr. Tore Knobloch, Referat für Brenn- und Treibstoffe, produktbezogene Luftreinhaltung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Ein wesentliches Ziel des Umweltministeriums ist es, Emissionen aus dem Konsum von Kraft- und Brennstoffen so gering wie möglich zu halten. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Einführung des neuen schwefelarmen Heizöls Shell Thermo Eco-Ultra als einen Schritt in die richtige Richtung. Shell leistet mit der Beschränkung des Schwefelgehaltes auf ein Viertel des zulässigen Höchstwertes (maximal 0,05 Prozent im Vergleich zu 0,2 Prozent) erneut einen wichtigen Beitrag zu den Bemühungen, unsere Umwelt zu entlasten. Dr.-Ing. Wolf Drechsler, Referat für Chemische Industrie und Mineralölindustrie im Umweltbundesamt Aus Sicht des Umweltbundesamtes ist der Einsatz fossiler Kraft- und Brennstoffe gegenwärtig und in naher Zukunft unvermeidbar. Um so wichtiger ist die effiziente Nutzung dieser Energieträger mit möglichst geringer Umweltbelastung. Das Umweltbundesamt begrüßt daher die Initiative von Shell, ein schwefelarmes Heizöl anzubieten. Der Schwefelgehalt von Shell Thermo Eco-Ultra ist mit maximal 0,05 Prozent auf ein Viertel des zulässigen Höchstwertes begrenzt und beträgt damit nur etwa ein Drittel des Marktdurchschnitts. Die damit verbundene Reduktion der SO2-Emissionen ist ein wichtiger Beitrag Deutschlands zur Erfüllung der Anforderungen im Rahmen der EU-Gemeinschaftsstrategie gegen die Versauerung. 1 Quelle: Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks für 1999, Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, Zentralinnungsverband (ZIV) 2 Quelle: Shell ots Originaltext: Deutsche Shell GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: Rainer Winzenried 040-6324-5650 oder 0171-8105456 Original-Content von: Shell Deutschland Oil GmbH, übermittelt durch news aktuell

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