Mercer Deutschland

Wirtschaftskrise: Deutsche Unternehmen zeigen mehr Skepsis als der weltweite Durchschnitt
Große Sorgen der Beschäftigten um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze

Frankfurt (ots) - Mehr als 80 Prozent aller Unternehmen weltweit - diese Quote trifft auch auf Deutschland zu - gehen davon aus, dass ihre Entwicklung im kommenden Jahr rückläufig sein wird. Während dies allerdings weltweit nur ein gutes Drittel für "sehr wahrscheinlich" hält, trifft dies in Deutschland auf die Hälfte der Unternehmen zu. Dies ergab eine kürzlich bei 1.000 Firmen durchgeführte internationale Umfrage des Beratungsunternehmens Mercer zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf Unternehmen. In Deutschland beteiligten sich daran 139 Firmen.

Danach sind mehr als 50 Prozent der deutschen Unternehmen der Ansicht, dass sich ihre Mitarbeiter große Sorgen um den Einfluss der Wirtschaftskrise auf die Situation ihres Arbeitgebers machen. Weltweit liegt diese Zahl bei 37 Prozent. Weitere 40 Prozent der Unternehmen gehen hierzulande von einer "mäßigen Besorgnis" aus (weltweit 56 Prozent). Insgesamt bestätigen fast 50 Prozent der deutschen Unternehmen, dass sich ihre Beschäftigten große Sorgen um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze machen.

Im Hinblick auf Mergers & Acquisitions hält mehr als die Hälfte der in Deutschland Befragten einen Anstieg der Aktivitäten für nicht wahrscheinlich. Weltweit liegt diese Erwartung bei zwei Dritteln der Unternehmen.

Bezüglich der Vergütung geht knapp die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen davon aus, dass die Löhne des Jahres 2008 im kommenden Jahr eingefroren werden. Weltweit liegt die Zahl bei knapp 40 Prozent. Ein anderes Bild ergibt sich allerdings in der Finanz- und High-Tech-Branche: Hier hält es jedes zweite Unternehmen weltweit für sehr wahrscheinlich, dass es bei den Gehältern keine Bewegung geben wird.

"Wir gehen davon aus, dass branchenübergreifend viele Unternehmen die Gehälter nur in bestimmten Bereichen einfrieren werden, insbesondere in Geschäftseinheiten, die von dem wirtschaftlichen Abschwung besonders stark betroffen sind", so Norbert Englert, Geschäftsführer von Mercer in Deutschland.

Größere Gehaltssprünge werden grundsätzlich nicht erwartet: So rechnen mehr als 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland - weltweit liegt die Quote bei gut 70 Prozent - mit einer Reduzierung der ursprünglich erwarteten Lohn- und Gehaltserhöhungen. Eine Verringerung der bislang budgetierten Bonus-Zahlungen für die Leistungen in 2008 hält dagegen nur knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich.

Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland hält es für wahrscheinlich, dass die Zahl der Mitarbeiter im eigenen Haus als Folge der Krise "erheblich" reduziert wird. Fast 20 Prozent halten dies sogar für sehr wahrscheinlich. International ist dieser Schritt dagegen nur für rund ein Viertel der Unternehmen wahrscheinlich und für 10 Prozent sehr wahrscheinlich.

Der Über Mercer ( www.mercer.com ) Mercer zählt mit über 18.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Die Berater von Mercer unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung und dem Management von betrieblichen Nebenleistungen, insbesondere im Bereich betriebliche Altersversorgung und Gesundheitsleistungen sowie bei der Optimierung des Human Capital Managements. Das Unternehmen ist überdies einer der führenden Anbieter von Verwaltungs- und Outsourcing-Lösungen für betriebliche Nebenleistungen. Die Mercer-Dienstleistungen im Bereich Investments beinhalten das Investment Consulting sowie Multi-Manager Investment-Produkte. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. ( www.mmc.com ). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert.

Mercer Deutschland ( www.mercer.de ) In Deutschland ist Mercer mit über 600 Mitarbeitern unter anderem an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mülheim, München und Stuttgart vertreten. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit liegen in der Beratung von Unternehmen rund um betriebliche Altersversorgung, Vergütung, Human Capital Strategie, M&A und Investments sowie im Benefits Outsourcing.

Pressekontakt:

Weitere Informationen:

Bettina Paus
E-Mail: bettina.paus@mercer.com
Tel.: +49 (0) 69 689778 660

Corinna Rygalski
E-Mail: corinna.rygalski@mercer.com
Tel.:+49 (0) 69 689778 663

Mercer Deutschland GmbH
Lyoner Straße 36
60528 Frankfurt am Main

www.mercer.de

Original-Content von: Mercer Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Mercer Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren: