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Benjamin von Stuckrad-Barre hat überlebt und schreibt nicht über Sex

Hamburg (ots) - Stuckrad-Barre im NEON-Interview über sein neues Buch

Hamburg, 6. März 2016 - Der Pop-Literat Benjamin von Stuckrad-Barre nimmt im Interview mit dem Magazin NEON (Ausgabe 4/2016, EVT 17. März) kurz vor Erscheinen seines neuen Buchs "Panikherz" Stellung zu seiner schriftstellerischen Arbeit: "Wenn man so schreibt wie ich, muss man ja erst irgendetwas erleben und erfahren, um es dann verwerten zu können. Aber natürlich war es zwischendurch ganz schön knapp für mich. Bei allem Kitsch vom Künstler, der sich aufreiben und aufritzen muss - es ist schon schön, überlebt zu haben."

Warum es in "Panikherz" keine Sex-Szenen gibt, kommentiert Stuckrad-Barre gegenüber NEON so: "Ich finde, über Frauen meines heutigen oder früheren Lebens zu schreiben, das gehört sich nicht. Das fände ich eklig. Ich lehne es wirklich komplett ab, wenn Schriftsteller oder Musiker sich in ihren Texten oder Liedern mal so richtig auskotzen über ihre Ex, die im Werk dann plötzlich Lisa heißt. Da kann man sich doch nun wirklich ganz anders auskotzen."

Auf die Frage, mit wem er gern zwölf Stunden am Flughafen sitzen würde, hat Stuckrad-Barre seine ganz eigene Antwort: "Zwölf Stunden in so einem fucking Glaskäfig von Air Berlin? Gar nicht so leicht. Also, zwei Stunden sehr gerne mit Harald Schmidt. Aber zwölf? Anstrengend. Da bewegst du dich die ganze Zeit in einem Ironie-Spiegelkabinett. Ununterbrochener Druck zu brillieren."

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