Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V.

Sonnenschutzbranche bleibt robust
Energetische Gebäudesanierung weiter auf dem Vormarsch

Stuttgart (ots) - Die Rollladen- und Sonnenschutzbranche ist in einer robusten Verfassung. Zwar wirft die Finanzkrise weltweite Schatten, doch über 85 Prozent der Fachbetriebe sehen nach einer Umfrage des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) keinen Anlass zu Pessimismus: Das attraktive Angebot des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks zur energetischen Gebäudesanierung wird gut angenommen. Kompetente und solide Fachhandwerker, die normale Reparaturen bis hin zu umfassenden Modernisierungen zuverlässig durchführen, sind gefragter als je zuvor.

Das hat der für eine weitere Amtszeit gewählte BVRS-Präsident Wolfgang Cossmann auf der Haupttagung des Verbandes in Stuttgart betont. Die stabile Situation begründe sich unter anderem darin, dass mit Rollläden wirkungsvoll und auf natürliche Weise Energie gespart werden kann: Bei einfach verglasten Fenstern lassen sich Energieverluste durch Wärmeschutzrollläden um bis zu 40 Prozent reduzieren. Selbst bei Schutzverglasungen bewegt sich der zusätzliche Spareffekt noch im lohnenden Investitionsbereich. Die Branche trete deshalb für eine Ausdehnung der Förderung Energie sparender Investitionen auf entsprechende Rollladen- und Sonnenschutzprodukte ein.

"Vom Brutto muss für den Konsumenten insgesamt mehr Netto übrig bleiben", so der BVRS-Präsident. Denn Steuerboni sowie Fördermaßnahmen haben sich in der Vergangenheit bereits als Wachstumsmotoren bewährt - profitabel sowohl für die Verbraucher als auch für die mittelständische Wirtschaft.

Deshalb sieht Cossmann in einer steuerlichen Energiesparprämie einen hohen Anreiz, Investitionen zu tätigen, und als Folge eine stabilere Auftragslage im Handwerk. Die Bundesregierung verwarf Vorschläge des Handwerks zur Verbesserung des Steuerbonus für Handwerksleistungen. Der Verbandspräsident plädiert für deutliche Korrekturen und fordert von der Großen Koalition "eine Chance, Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen, Schwarzarbeit zu bekämpfen und nicht zuletzt die gesamte Konjunktur zu verbessern."

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Gunter Voigtländer
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