Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Bei Nachbarschaftsstreit: Feindbilder abbauen

Baierbrunn (ots) - Wer sich durch Alltagsgeräusche aus der Wohnung nebenan oder ein Stockwerk höher gestört fühlt, sollte Kontakt zu den jeweiligen Nachbarn suchen. "Menschen empfinden Geräusche als weniger störend, wenn sie sie zuordnen können und die Verursacher kennen", erläutert Dr. Kirsten Gieseler, auf Nachbarschaftsstreitigkeiten spezialisierte Juristin und Mediatorin aus Bremen, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Wo viele Menschen auf engem Raum anonym zusammenleben, ist Lärm der häufigste Streitpunkt. Dabei wird der Nachbar, der mit seinem Verhalten das eigene Bedürfnis nach Ruhe scheinbar ignoriert, schnell zum Feind. Wichtig ist laut Gieseler daher, dass beide Seiten ins Gespräch kommen. "Wenn man die Fremdheit zwischen den Leuten reduziert, werten sie den Lärm der anderen nicht mehr so stark als Angriff gegen sich selbst." Ihr Rat: "Lernen Sie sich kennen, um Feindbilder abzubauen." Natürlich muss es aber niemand klaglos hinnehmen, wenn der Nachbar abends laut Musik hört, den Fernseher voll aufdreht oder eine Frau eine Etage höher stundenlang in Stöckelschuhen übers Parkett spaziert. Solche Lärmquellen lassen sich meist leicht abstellen. "Wenn der Störenfried keine Einsicht zeigt, sollten Betroffene den Vermieter informieren, der bei Bedarf Mediatoren einschalten kann", empfiehlt Gieseler.

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