Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Erst Ruhe, dann Reha
Nach Schulter-OPs ist der Einsatz der Patienten maßgeblich für Behandlungserfolg

Baierbrunn (ots) - Entscheidend für die Genesung nach einer Schulteroperation ist der Einsatz des Patienten selbst: Experten schätzen, dass das eigene Zutun sogar zur Hälfte den Behandlungserfolg bestimmt. Die wichtigste Botschaft ist, dem Gelenk zunächst Ruhe zu gönnen", betont der Leiter der Sektion Schulterchirurgie und Sportorthopädie am Uniklinikum Münster, Professor Dennis Liem, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Genähte Sehnen und Kapseln müssen anheilen, eingebaute Gelenkprothesen mit dem Knochen verwachsen. Bis zu sechs Wochen darf die Schulter deshalb nur wenig belastet werden. Gibt der Arzt dann grünes Licht für Bewegung, muss ein angepasstes Training beginnen, damit die Schulter wieder kraftvoll und beweglich wird. "Jeder seriöse Chirurg hat einen Nachbehandlungsplan für seinen Patienten mit Übungen und Zielvorgaben für die nächsten Monate", sagt Liem. Er rät, sich strikt an die Empfehlungen zu halten - und nicht einfach Schritte zu überspringen. Professor Philip Kasten, Schulter- und Ellbogenchirurg aus Tübingen, beklagt, häufig würden beispielsweise die Ruhezeiten nicht eingehalten. Auch am regelmäßigen Training hapert es oft. Dabei zahlt sich Disziplin aus. "Gerade weil vor allem Muskeln das Gelenk führen, profitiert man besonders stark davon", erklärt Kasten.

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