Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Klinik-Knigge: Besuch von Angehörigen hilft bei der Genesung

Apotheken Umschau AU A 9_2016 Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52678 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau"

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Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag: "Die Besuchszeit ist vorbei!" Mit diesen Worten wurden früher oft Angehörige abgefertigt, die ihre kranke Mutter oder den Vater im Krankenhaus besuchen wollten. Heute sind die Kliniken entgegenkommender. Petra Bröcker berichtet:

Sprecherin: In manchen Krankenhäusern sind Angehörige sogar rund um die Uhr willkommen - auch auf Intensivstationen. Dort dürfen sie auch bei der Körperpflege oder bei der Mobilisierung der Patienten mithelfen, wenn sie möchten. Die Patienten profitieren davon, sagt Ute Essig von der "Apotheken Umschau":

O-Ton Ute Essig 22 sec.

"Die Patienten werden ruhiger, sie fühlen sich sicherer, wenn Angehörige oder Freunde zu Besuch sind. Diese Wirkung ist auch messbar. So sinken zum Beispiel Blutdruck und Herzfrequenz der Patienten. Viele Kliniken setzen deshalb auf eine familienzentrierte Pflege, selbst auf Intensivstationen."

Sprecherin: Bei den Besuchen sollte man ein paar Dinge beachten:

O-Ton Ute Essig 19 sec.

"Am besten, es kommen ein zwei wichtige Bezugspersonen, nicht zu viele Menschen auf einmal. Wenn Sie ein Geschenk mitbringen wollen: Blumen sind generell nicht so gut geeignet, auch wegen der Hygiene. Besser ist es, ein Buch, ein Hörbuch oder auch ein gerahmtes Foto mitzubringen."

Sprecherin: Damit man im Krankenhaus niemanden stört und keine Keime verbreitet, helfen folgende Tipps:

O-Ton Ute Essig 19 sec.

"Wichtig ist auch, Hygieneregeln zu beachten und zum Beispiel vor und nach dem Besuch im Krankenhaus die Hände zu waschen. Außerdem sollte man sein Handy ausmachen oder auf lautlos stellen. Wenn man unbedingt telefonieren muss, macht man das am besten außerhalb des Patientenzimmers."

Abmoderationsvorschlag:

Wer Zeit hat, sich das Krankenhaus vor der Behandlung auszusuchen, sollte sich erkundigen, wie die Klinik mit Angehörigen umgeht, schreibt die "Apotheken Umschau". Ein guter Hinweis darauf ist ein Zertifikat mit dem Namen "Angehörige jederzeit willkommen", das an besonders familienfreundliche Intensivstationen vergeben wird.

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Pressekontakt:

Sylvie Rüdinger
Tel. 089 / 744 33 194
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: ruedinger@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
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