Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Nebenwirkungen, nein danke! Tipps für den Umgang mit Schmerzmitteln

Nebenwirkungen, nein danke! Tipps für den Umgang mit Schmerzmitteln
Dateiname: otp-schmerzmittel-au11b.mp3
Dateigröße: 1,42 MB
Länge: 01:14 Minuten

Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Wenn wir Kopfschmerzen haben, Rücken- oder Bauchweh - in diesen Momenten sind wir dankbar, dass es Schmerzmittel gibt! Die Medikamente sind ein Segen. Sie haben aber auch eine Kehrseite, berichtet Petra Bröcker:

Sprecherin: Wie so häufig im Leben kommt es auf das richtige Maß an. Wer zu oft Schmerzmittel einnimmt, muss mit Nebenwirkungen rechnen. Dazu Franziska Draeger von der "Apotheken Umschau":

O-Ton Franziska Draeger: 15 sec.

"Gängige Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac können zum einen Magenbeschwerden auslösen, zum anderen können sie auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen leicht erhöhen. Wenn man zu häufig diese Mittel nimmt, können sie tatsächlich manchmal selbst wiederum Schmerzen auslösen."

Sprecherin: Gerade bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln gilt: weniger ist mehr!

O-Ton Franziska Draeger: 25 sec.

"Man sollte rezeptfreie Medikamente einfach so wenig wie möglich nehmen. Also so viel wie nötig, um den Schmerz zu lindern, aber eben nicht darüber hinaus. Dann gibt es eine Faustregel, dass man auf keinen Fall öfter als zehn Mal pro Monat eigenständig Schmerzmittel nehmen sollte. Wenn man noch häufiger Schmerzmittel braucht, dann sollte man auf jeden Fall zum Arzt. Der kann abklären, was dahinter steckt und welche Schmerzmittel auf Dauer vielleicht verträglicher sind."

Sprecherin: Bevor man Medikamente einnimmt, sollte man sicher sein, dass sie auch wirklich gegen die Schmerzen helfen, die man hat:

O-Ton Franziska Draeger: 18 sec.

"Die gängigen rezeptfreien Wirkstoffe wirken zum Großteil besser bei Schmerzen, die mit Entzündungen zusammenhängen. Bei diesen ganz typischen Verspannungs-Kopfschmerzen oder Verspannungs-Nackenschmerzen wirken die weniger gut. Da sollte man sich lieber beim Arzt Rat holen oder es mal mit Wärme oder Physiotherapie versuchen."

Abmoderationsvorschlag:

Menschen mit Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Magenbeschwerden sollten erst einen Arzt aufsuchen, bevor sie zu Schmerzmitteln greifen, schreibt die "Apotheken Umschau". Und ein Tipp für Sportler: Medikamente gegen Schmerz nie vor dem Training nehmen, sondern - wenn wirklich nötig - erst danach.

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Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
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